Balaclava aus Microfaser: Flexibel, dünn und daher angenehm an heißen Tagen

Buff Balaclava unter dem Helm

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Heiß ist es derzeit da draußen auf den Straßen. Zwar nicht mehr ganz so heiß wie noch am 1. Juli, als ich wegen der Hitze meine als Tagestour geplante Passknackerrunde in Österreich[1] unter- und abbrechen musste, aber trotzdem.

Daher habe ich mir nun doch noch die Balaclava von Buff gekauft. Meine Sturmhauben aus Baumwolle sind bei den aktuellen Temperaturen nach zwei, drei Stunden komplett durchgeschwitzt (Baumwolle saugt ja liebend gerne alles auf) und alles andere als angenehm.

Die langen Haare kleben dank Schweiß ebenfalls zusammen und wenn man an der Tankstelle oder bei einer anderen Pause Helm und Sturmhaube abnimmt, möchte man beides eigentlich gar nicht mehr aufsetzen.

Buff Balaclava, Variante »Dooting«
Buff Balaclava, Variante »Dooting«

Abhilfe soll mir ab heute die Variante[2] von Buff bringen. Dank Microfaser wird die Feuchtigkeit nicht gespeichert (wie in der Sturmhaube aus Baumwolle) sondern »abtransportiert«.

Mit dem Buff Cyclone[3] klappt dies auch schon recht gut, allerdings ist es doppel­lagig.


Die doppelt beziehungsweise vierfach übereinander liegenden Schichten Microfaserfleece wärmen dann doch zu sehr. Bei der Balaclava ist überall nur eine Lage vom Microfaserfleece vorhanden. Das sollte dann schon mal weniger isolierend wirken.

»Ist das nicht ›etwas‹ zu bunt?« – Nun ja... Um es den alten Besuchern meines Blogs noch mal ins Gedächtnis zu rufen (und den neuen Besuchern das ganze Ausmaß der »bunten Welt« nahezubringen ): Ich bin der Typ, welcher mit einem neongelbem Helm und einer gelb-rot angemalten XJ 600 S unterwegs war.

HJC SY-MAX III in neongelb
HJC SY-MAX III in neongelb
Die gelb-rote Yamaha XJ 600 S von 1995
Die gelb-rote Yamaha XJ 600 S von 1995


Im Vergleich dazu wirkt die Sturmhaube mit ihren Punkten doch fast schon wieder »seriös« und salonfähig – äh, landstraßenfähig?

Natürlich gibt es die Balaclava von Buff auch dezenter. Beispielsweise als Variante »Balaclava Micro Carbon Charcoal« mit carbonartigem Aufdruck oder ganz in schwarz. Wer es ein wenig »böser« will, kann auch die Variante »Alldead« mit unzähligen Totenköpfen kaufen.

Doch zurück zum bunten Neuerwerb mit zahlreichen Punkten. Die Sturmhaube von Buff gibt es schon länger, nur habe ich mit dem Kauf immer etwas gehadert. Rund 25 Euro kostet die Sturmhaube aus Microfaserfleece. Nicht gerade wenig, die günstigen Baumwollhauben bekommt man teilweise schon für 99 Cent. Letzlich den Kauf entscheidend waren wie eingangs schon erwähnt die heißen Tage in Juli und August. Denn die Baumwollsturmhaube war tatsächlich binnen kürzester Zeit im Stadtverkehr zu einem nassen Lappen mutiert und das mehrlagige Cyclone einfach zu dick.

Verkaufsverpackung der Buff Balaclava
Verkaufsverpackung der Buff Balaclava
»Leistungsbeschreibung« mittels Balken
»Leistungsbeschreibung« mittels Balken


Ein paar Worte zur Verpackung und der darauf befindlichen Produktbeschreibung. Die Buff »Balaclava Microfiber« für Erwachsene gibt es in einer Standardgröße. »One size fits all« heißt es ja so schön, trifft aber auch zu. Das Material ist elastisch ohne dabei einzuengen.

Anhand einer Grafik mit Balken versucht Buff zu vermitteln, wie sehr die Balaclava wärmt beziehungsweise isoliert. Zwei von vier möglichen Balken sollen wohl vermitteln »warm, aber nicht zu warm«. Also das, was unter dem Helm gewünscht ist.

»Technische Angaben« von Buff
»Technische Angaben« von Buff
Ausgepackt: Buff Balaclava
Ausgepackt: Buff Balaclava


Die »ergnomomische Form« der Haube liegt zum einen in der obligatorischen Flachnaht über die Stirn nach hinten. Der Schnitt der Haube ist so gestaltet, dass sich vorne am Hals ein längeres Stück befindet als hinten. An der Rückseite der Haube befindet sich keine Naht, da sie eigentlich als Schlauch gefertigt ist.

Im Vergleich zu den Baumwollsturmhauben in meinem Schrank ist die Balaclava von Buff deutlich länger. Ein zusätzliches Halstuch entfällt somit bei sommerlich heißen Temperaturen.

Deutlich länger als meine anderen Hauben
Deutlich länger als meine anderen Hauben
Elastisch, daher gilt: »One size fits all«
Elastisch, daher gilt: »One size fits all«


Die Naht um die Augenpartie herum ist elastisch. Daher kann die Haube so getragen werden, wie es einem im Augenblick gerade beliebt. Entweder nur die Augen frei, zusätzlich mit freier Nase oder mit bis unter das Kinn gezogener Öffnung.

Der Ausschnitt für die Augen ist sehr elastisch
Der Ausschnitt für die Augen ist sehr elastisch
Man kann sie auch »kinnfrei« tragen
Man kann sie auch »kinnfrei« tragen


Wer will, kann die Balaclava auch als Halstuch tragen. Einfach den Kopf durch die eigentlich für die Augen konzpierte Öffnung stecken, fertig.

Das Material beziehungsweise die Naht ist entsprechend elastisch und kann entsprechend belastet werden. Damit der kahle Kopf ein wenig fotogener wirkt, hat er ein »Original Buff Obession« statt der fehlenden Haarpracht erhalten. Dies ist natürlich nicht bei der Balaclava mit dabei.

Auch als Halstuch kann die Balaclava dienen
Auch als Halstuch kann die Balaclava dienen

Die eine oder andere Ausfahrt mit dem Neuerwerb steht noch aus. Ich bin aber sehr zuversichtlich bezüglich Funktion und Tragekomfort.

Mit dem Buff Cyclone war ich bezüglich Material und Nutzen schon sehr zufrieden, auch mit dem »Original Buff« als Halstuch.


Vom »Buff Balaclava« erwarte ich einen optimalen Sitz sowie das meine Haarpracht gezähmt wird.

Ich gehe davon aus, dass ich noch dieses Jahr dein einen oder anderen »Actionshot« und ein Fazit nach der Nutzung nachreichen kann. Sollten Beruf und Wetter oder andere Ereignisse dies verhindern (beispielsweise weil mich keiner mit dem Ding auf dem Kopf fotograpixeln will ), kommt es eben in der nächsten Saison. Versprochen!



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