Resümee nach über 1'000 km mit der Sonnenblende

Erfahrungsbericht mit Sunax BX

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Im Frühjahr habe ich im Sonderangebot ein Exemplar der Einsteckvisiere von SUNAX gekauft. Montiert wurde der SUNAX BX Blendschutz[1] in meinem HJC FG 14, mit welchem ich nun endlich Ende Juli rund 1'000 km gefahren bin.

Zeit für ein Fazit, denn ich habe beinahe jede erdenkliche Wetterlage und Variante vom Tageslicht ausgetestet. Ob Starkregen oder Graupel, strahlender Sonnenschein zur Mittagszeit oder auch tiefstehende Sonne am Abend – inklusive einer Nachtfahrt ist alles abgedeckt.

Wenn ich nicht gerade mit meinem HJC IS 16 fahre: Ich möchte den Blendschutz nicht mehr missen. Zur Erklärung: Der IS 16 hat eine integrierte Sonnenblende, welche man in drei Stufen herunterfahren kann. Allerdings ist er auch lauter im Vergleich zum FG 14.

Daher in einem Satz: Ich will nie wieder ohne den Blendschutz unterwegs sein – außer der Helm hat eine integrierte Sonnen­blende.

HJC FG 14 mit »Fliegensammlung«
HJC FG 14 mit »Fliegensammlung«
SUNAX BX Blendschutz im HJC FG 14
SUNAX BX Blendschutz im HJC FG 14


Ja, die auf der gestrigen Tour über die Hochalpenstraße und zurück via Autobahn durch den Katschbergtunnel und über Salzburg[2] gesammelten Fliegen sind noch immer auf dem Visier. Davon bitte nicht stören lassen.

Den Blendschutz habe ich so weit hineingeschoben bis ich unter ihm problemlos hindurchschauen konnte. Das häufig beschriebene Problem vom »zweigeteilten Blickfeld« ist dann nicht mehr vorhanden. Wer eine Supersportler fährt, wird das Problem aber trotzdem haben. Daher weist der Hersteller ja auch explizit darauf hin, dass der Blendschutz nicht für die auf dem Tank zusammengefaltete Sitzhaltung bei einer Supersportler geeignet ist.

Zwischen die Helmschalen eingeschoben
Zwischen die Helmschalen eingeschoben
Etwa 17 mm steht der Blendschutz heraus
Etwa 17 mm steht der Blendschutz heraus


Je nach Sitzposition, Helmmodell und Größe des Helms muss man den Blendschutz selbst perfekt einstellen. Je weiter man den Kopf in den Nacken legt, desto schmaler der Streifen vom Blendschutz, welcher zwischen den beiden Helmschalen hinausragt.

Man schaut unter dem Blendschutz vorbei
Man schaut unter dem Blendschutz vorbei

Von ca. 20 mm habe ich mich inzwischen auf etwa 17 mm hingearbeitet. So fahre ich nun schon rund 800 km und nehme den Blend­schutz eigentlich gar nicht mehr wahr. Nur dann, wenn ich mir seine Präsenz selbst bewusst mache, sehe ich ihn dann auch wieder. Dann ist der Himmel gar nicht mehr so bedrohlich dunkel...


Gerade wenn es regnet oder man abends fährt wirkt alles ein wenig unfreundlich und eben dunkler. Der eigentlich noch relativ helle Himmel wird vom Blendschutz verdunkelt. Fährt man dann auf der Autobahn genau in Richtung Westen auf den Sonnenuntergang zu, ist es fast schon schade wenn man davon nicht mehr viel mitbekommt.

Einen Kritikpunkt habe ich jedoch: Der Blendschutz kann keine Sonnenbrille oder ein Sonnenvisier ersetzen. Gerade wenn ich auf der A8 abends sozusagen zielstrebig auf die Sonne hinzufahre genügt die Tönung nicht aus um die Blendwirkung der tiefstehenden Sonne vollständig zu eliminieren. Dafür erscheint einem der Bereich unter dem Blendschutz viel zu grell.

Der Reflex den Kopf zu senken um nicht mehr geblendet zu werden ist da beziehungsweise schon erlernt. Vielleicht kann dort die verspiegelte Version vom Blendschutz punkten? Leider kann ich mangels eines solchen Exemplars dazu nichts aussagen.



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