www.600ccm.info RSS Feed
Was ist neu?
Halstücher / Sturmhauben Buff Balaclava unter dem Helm Buff Cyclone mit Windstopper Der Klassiker: Die Sturmhaube Drive Neopren Gesichtsmaske Meine Kombination: Sturmhaube und Halstuch Morf Multifuktionstücher Schlauchschal beziehungsweise »Multituch« Netzschal als Alternative zum Schlauchtuch? Probiker Textil-Halstuch Sturmhaube mit »klappbarem Kinnteil« Wärmender Kragen (inklusive warmer Nase) Helme und Zubehör Blendschutz: Schwarzer Streifen auf dem Visier E.A.R. Classic ear plugs – Gehörschutz auf dem Motorrad ECE 22.05 auch ohne Aufkleber zu erkennen? Ein MX-Helm und eine Brille (unboxing) Insekten entfernen – die schwäbische Variante 100% Accuri MX Goggle (Brille) Sturzhelm – warum Markenprodukte Sinn machen SUNAX BX Blendschutz Erfahrungsbericht mit Sunax BX High Visibility (Warnwesten und Co.) HJC SYMAX III (in neongelb) HJC SYMAX III: Visier HJ17 Retroreflektierende Sicherheitsschärpe SAFE MAX Reflexband Warnweste auf dem Motorrad Warnweste für Motorradfahrer von Carpoint Warnweste von xlmoto.de Jacke, Hose und Handschuhe Gebrauchte Textilbekleidung – warum nicht? Gürtel »Road« (bei mir »Drive«) Held Sambia Sommerhandschuhe Hosenträger – Helfer, deren Funktion unterschätzt wird Mohawk Touren Leder/Textilhandschuh 1.0 Motorrad-Jeansjacke von Spidi Motorradjeans: Spirit Motors 1.0 von Polo (und Gedanken zum Material) MX Jersey auf der Straße tragen? Patches auf Lederjacken Patches bzw. Aufnäher mit Kleberückseite Polo Mohawk MVS-1 Version 2.0 Probiker Handgelenkstütze Schrumpflederparade Von Handschuhen und deren Größen Pflege der Bekleidung Lederbalsam und Büffelleder Lederpflege mit Effax Glycerinseife Lederpflege mit Effax Lederöl Lederpflege mit Essig-Essenz Lederpflege mit Haarfön Lederpflege mit Lederfett Polo »Mohawk«: Lederbesatz pflegen Stark verschmutzte Lederkombi reinigen Textil-Leder-Mix in Handwäsche Schutzbekleidung Knie- und Schienbeinschoner zusätzlich unterziehen? Leder-Textil-Mix: Polo Mohawk Nachrüstrückenprotektoren: Passen sie überall? Klare Antwort: Nein. Nachrüstrückenprotektor Level 2 (für Polo Mohawk) Safe-Max Rückenprotektor 1.0 Schulterprotektor? Ellenbogenprotektor? Sonstiges Funktionsshirt von Under Armour »HeatGear« Louis LSE80 Softshelljacke Nierengurt – die falsch verstandene Rückenstütze? Pharao X Nierengurt 2.0 »Radfahrerunterwäsche« für die kommenden Ausfahrten Reißverschluss defekt? ZlideOn eine Chance geben! Sonnenbrille mit hundertprozentigem UV-Schutz Vanucci Funktionsshirt »seamless underwear«

Fahrradschlauchflickset oder Profilgummikleber?

Undichte Stelle der Gepäckrolle reparieren

Home » Equipment » Gepäck

Es sind schon einige Jahre vergangen seit dem ich das letzte Mal einen Fahrradschlauch geflickt habe. Aber darum soll es heute auch nicht gehen, sondern um das Flicken einer Gepäckrolle, welche ich vor einiger Zeit gebraucht erstanden habe – und jetzt trotz nahezu neuwertigem Zustand an einer Naht schwächelt.

Zwei Mittel standen für die Reparatur für mich zur Wahl. Entweder ich greife einfach zum Fahrradflickzeug[1] oder aber zu einem Profilgummikleber[2], welcher dauerhaft flexibel bleiben sollte.

Ich habe mich zugunsten eines Fahrradflickzeugsets von »Rema Tip Top« ent­schieden. Die Marke kenne ich schon lange, in der Garage finden sich auch noch zwei alte Dosen aus den 1980ern – noch »Made in W.-Germany«.

Der seinerzeit in DM notierte Preis ist heute der aktuelle Verkaufspreis in Euro. Ab etwa 2,50 Euro wird man im Fachgeschäft für Fahrräder oder Sportfachgeschäft fündig.

Die aktuelle Verpackung des »TT01« von Rema Tip Top
Die aktuelle Verpackung des »TT01« von Rema Tip Top
Altbewährt – noch »Made in W.-Germany«
Altbewährt – noch »Made in W.-Germany«

Was drin ist, sieht man an den Abbildungen auf der Seite: Vier runde Flicken, ein ovaler Flicken, Vulkanisierkleber und etwas zum Aufrauhen der Oberfläche an der Stelle, an welcher geklebt werden soll.

Der Inhalt – mit Bildern erklärt
Der Inhalt – mit Bildern erklärt
Sauber und aufgeräumt: Blick in die kleine Schachtel
Sauber und aufgeräumt: Blick in die kleine Schachtel

Ich bin eigentlich von einem gepressten Stück Blech zum Aufrauhen der Oberfläche ausgegangen. Inzwischen ist es aber ein Stück Schmirgelleinwand mit Gummi­be­schichtung auf der Rückseite. Eine mehrsprachige Kurzanleitung mit Bildern rundet den Inhalt der kleinen Kunststoffdose ab.

Beim Auspacken des Inhalts
Beim Auspacken des Inhalts
Die mehrsprachige, bebilderte Anleitung
Die mehrsprachige, bebilderte Anleitung

Wie schon erwähnt war die Mischung aus »gummibeschichteter Schmirgelleinwand« für mich eine kleine Überraschung. Da hat sich wohl jemand Gedanken gemacht und das Produkt weiterentwickelt. Mit der rauhen Seite soll – wenig überraschend – weiter die Oberfläche aufgerauht werden. Die gummibeschichtete Seite soll zum Verteilen des Vulkanisierklebstoffs verwendet werden.

Die rauhe Seite des Werkzeugs
Die rauhe Seite des Werkzeugs
Die gummierte Seite des Werkzeugs
Die gummierte Seite des Werkzeugs

Noch ein Blick in die Kurzanleitung, es hat sich aber auch in den letzten rund 30 Jahren nichts verändert. Wie man vorgehen muss, ist noch immer gleich geblieben.

Was jedoch nicht bedeutet, dass das Resultat am Ende auch sehr professionell aussieht. Ich hätte wohl den einen oder anderen Flicken erst einmal zum Üben verwenden sollen? Na, einfach abwarten bis zum Ende der Seite, dort sieht man dann meine »Meisterleistung«.

So sieht es auf der Innenseite aus
So sieht es auf der Innenseite aus
Aufrauhen der Klebestelle
Aufrauhen der Klebestelle

Auf dem Bild oben rechts ist das Problem zu sehen: Die Naht hat sich abgelöst und ist nicht mehr 100% dicht. Luft kann jedenfalls entweichen und daher kommt dort sicherlich auch Wasser rein wenn es denn unbedingt will. Meine größte Sorge jedoch: Wenn ich das Problem nicht behebe und die Rolle repariere, geht sie mir womöglich während der Fahrt auf.

»Unterwäsche und sonstige Gepäckstücke auf der A8 Müchen in Fahrtrichtung Salzburg« sollte wegen mir keine Meldung im Radio lauten.

So sieht es auf der Innenseite aus
So sieht es auf der Innenseite aus
Aufrauhen der Klebestelle
Aufrauhen der Klebestelle

Also das beginnende Problem erkennen, kleben und im Auge behalten. So sah mein Plan aus. Also frisch ans Werk und die Oberfläche aufgerauht. Dabei nicht zimperlich sein, das Material kann einiges ab.

Die aufgerauhte Oberfläche soll dem Klebstoff mehr Fläche bieten. Anschließend kann man die Oberfläche noch reinigen und fettfrei machen, beispielsweise einfach ein kurzer Stoß aus der Sprühdose mit Bremsenreiniger auf einen Lappen und über die Stelle wischen.

Anschließend den Vulkanisierkleber aufbringen. Nicht die Stelle dick damit zukleistern sondern eine angemessene Menge dünn auftragen und mit der gummierten Rückseite vom Aufrauhwerkzeug verteilen. Anschließend abwarten bis die Oberfläche des Klebers nicht mehr glänzt.

Dann den Flicken fest andrücken und festhalten. Zwischen ein und zwei Minuten wird als Tipp genannt, dabei soll man möglichst flächig drücken und dies gleichmäßig fest.

Beim Abziehen der transparenten Folie
Beim Abziehen der transparenten Folie
Nicht schön, aber erfüllt den Zweck
Nicht schön, aber erfüllt den Zweck

»Bleibt die Plastikfolie drauf oder soll sie entfernt werden?« – simple Frage, jedoch keine klare Antwort. Viele lassen die Folie nach der Schlauchreparatur einfach drauf, denn sie lässt sich manchmal nur schwer entfernen. Sie »zerbröselt« nach einiger Zeit auf dem Schlauch wenn dieser beim Fahrradfahren belastet wird.

Wenn man sie entfernen will, ist dies aus der Mitte heraus möglich. Dort ist die transparente Folie bereits mit einem kleinen Schnitt versehen und kann – entsprechendes Werkzeug oder spitze Fingernägel vorausgesetzt – an eben dieser Stelle abgezogen werden.

Außenseite der Rolle (nach Reparatur)
Außenseite der Rolle (nach Reparatur)

Ja, etwas weniger Kleber hätte es unter Umständen auch getan. Aber es ist der erste Anlauf nach vielen Jahren ohne Notwendigkeit einen Schlauch am Fahrrad reparieren zu müssen.

Ich habe die Reparatur auf der Innenseite der Gepäckrolle vorgenommen.


Bevor sie ihrem Einsatzzweck zugeführt wird, steht erst mal ein ausgiebiges Trocknen und Ablüften an. Wie sich die Gepäckrolle zukünftig schlagen wird, werde ich dann an dieser Stelle als kleines Update berichten.

Da ich mehr als eine Gepäckrolle besitze wird mich in der kommenden Woche auf meinem Kurzurlaub in Österreich (Osttirol und Salzburger Land) begleiten.



Kommentare

Dieser Beitrag hat noch keine Kommentare erhalten.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

Name *
E-Mailadresse *
Meine Website


Kommentar *


Ich möchte über neue Kommentare auf dieser Seite per E-Mail informiert werden.
Mit der Nutzung dieses Formulars erkläre ich mich mit der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten durch diese Webseite einverstanden. *

Ein * markiert Felder mit Pflichtangaben.


Werbehinweise
Text ausklappen
english
Datum: 20.05.2017
Teilen: auf Facebook teilen per WhatsApp teilen auf Pinterest teilen twittern

Permalink

BB-Code


Einfach per Klick auf den Button markieren und anschließend mit der Tastenkombination Strg+C in die Zwischenablage kopieren

600ccm.info auf Facebook

Weitere Artikel des Autors:


Montage des Hitzeschutzblechs

Nie wieder mit der Hose an das heiße Rohr kommen


SW-Motech Bags Connection Navi Case Pro M

Montage der Platte RAP-B-347 mit Kugelkopf


»Passknacker.li« – mit Urkunde

Per Post weil ich leider beim Treffen im Februar verhindert war


Bundesfestung Ulm Werk XXXII: Fort Oberer Kuhberg

Die Probefahrt nach dem Ölwechsel für ein paar Bilder in Ulm genutzt


Esbit Klappkocher und Trangia Brenner? Geht das?

Man kann sie nebeneinander stellen, mehr aber auch nicht – oder doch?


Anzeige 

Das könnte Sie auch interessieren:

Entdecken Sie die Markenwelt von POLO Motorrad

Wichtiger Hinweis

Der Betreiber der Website übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der angegebenen Informationen sowie keine Verantwortung für Schäden, die durch Nachbauten, Umbauten, Umsetzungen der vorhandenen Anleitungen und/oder der unsachgemäßen Handhabung von Material und/oder Werkzeug entstehen können.
 

Blogverzeichnis

Das Generieren dieser Seite dauerte genau 0.05526 Sekunden.