»Eine Softshell-Jacke. Wer zur Hölle braucht eine Softshell-Jacke?« – so jedenfalls mein Gedankengang vor rund 8 Jahren. Ich hatte eine wärmende Fleece-Jacke und eine wasserdichte Regenjacke. Wofür sollte ich ein Mischding benötigen welches weder das eine noch das andere wirklich gut hinbekommt?
Man wird älter und der Kopf ist bekanntlich nur deshalb rund damit das Denken die Richtung ändern kann.
Ich habe mir jedenfalls vor wenigen Tagen bei Louis jetzt meine erste Softshell-Jacke gekauft. Für knapp 25 Euro kann man nicht viel verkehrt machen, so jedenfalls mein Ansatz. Was ich gebraucht habe: Eine günstige Jacke für den Alltag wenn es morgens noch etwas frisch ist und eventuell auch mal ein paar Regentropfen fallen. Da kam das Angebot gerade richtig.
Laut Louis Produktbeschreibung ist die Softshell-Jacke atmungsaktiv, wind- und wasserabweisend und kann mit zwei Front- und einer Brusttasche mit Reißverschluss auftrumpfen. Als Material wird 95 % Polyester und 5 % Elasthan angegeben.
Eine Membran als mittlere Schicht? Fehlanzeige. Aber das ist für 25 Euro wohl auch nirgendwo zu finden und ich brauche auch keine 3-lagige Softshell-Jacke. Zumindest bin ich davon aktuell überzeugt (aber mein Kopf ist rund, mal sehen was ich in 8 Jahren so denke ).
Der günstige Preis spiegelt sich auch noch bei anderen Details wieder: Der Reißverschluss ist etwas hakelig. Das geht wohl nicht nur mir so, das berichten auch andere im Kommentarbereich bei Louis zu der Jacke. Kann man aber mit etwas Geduld und sanfter Gewalt in den Griff bekommen.
Störender beziehungsweise gewöhnungsbedürftig ist hingegen der Schnitt der Ärmel. Das Softshell-Jacken ein wenig enger geschnitten sind war mir natürlich bekannt. Dennoch wirken die Ärmel bei mir irgendwie verdreht beziehungsweise ich habe das Gefühl in der Beuge des Ellenbogens einfach »Materialüberschuss« vorzufinden.
Manche empfehlen die Jacke auch an »kälteren Tagen« einfach unter der Motorradjacke zu tragen. Ich glaube da würde es mir dann mit dem feinen Fleece sehr schnell zu warm werden. Wie sich dann die »subjektiv verdrehten« Ärmel in der Jacke wohl anfühlen würden?
Na, ich bleibe dabei. Die Jacke wird bei mir ihren Dienst nicht auf dem Motorrad absolvieren sondern auf dem Weg von und zur Arbeit oder micht in der Pause mal zum Bäcker oder Supermarkt begleiten.
Weil so günstig und eben angeschafft wollte ich die Jacke dann aber trotzdem auch im Blog kurz vorstellen. Fährt denn von Euch jemand mit einer Softshell-Jacke unter der Motorradjacke? Wie sind denn da eure Erfahrungen?
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Datum: | 11.07.2018 |
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Kommentare
schrieb am 14.07.18 um 00:03 Uhr:
Mit Softshell konnte ich mich bislang nicht anfreunden (aber man weiß ja nie...).
Ich trage eine superdünne Fleecejacke unter der Motorradjacke.