Der »größere Bruder« hat sich als Gebrauchtgerät zum vorhandenen Gerät eingefunden

Saito ProCharger Lade- und Diagnosegerät

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Die kompakte Version des Saito ProCharger Ladegeräts mit dem passenden Namenszusatz »Compact« steht schon seit 2011[1] in der Garage. Seit heute kam nun noch die Variante ohne Namenszusatz dazu, welchen ich günstig gebraucht online entdeckt habe.

Der Verkäufer hat sein Hobby Motorradfahren aufgegeben und diverses Zubehör recht günstig angeboten. Nun habe ich zwei Ladegeräte: Eins für jede Batterie, denn schließlich habe ich noch immer wider Erwartung zwei Motorräder, welche wohl auch noch nach der Winterpause da bleiben werden.

Saito ProCharger »Compact«
Saito ProCharger »Compact«
Saito ProCharger (wurde mir so zugeschickt)
Saito ProCharger (wurde mir so zugeschickt)


Das »Compact« Ladegerät wird an die ausgebaute Batterie in der Garage im Januar einmal kurz angeschlossen. Das größere Ladegerät wird im Winterquartier der BMW ebenfalls während der Wintermonate einmalig kurz mit der Batterie verbunden, welche in der Maschine verbleibt.

Natürlich werden beide Batterien vor dem Einwintern noch mal komplett aufgeladen. Dies ist dank der ab Werk verbauten DIN-Bordsteckdose bei der BMW gar kein Problem. Ebenso problemlos wird es bei der Suzuki sein, denn die GSF 1200 hat von mir eine DIN-Bordsteckdose unter der Sitzbank nachgerüstet bekommen.

Die wichtigsten Daten der beiden Ladegeräte im Vergleich:

ProCharger »Compact« ProCharger
Ladestrom: bis max. 0,6 A (automatische Anpassung) Ladestrom: bis max. 1 A (automatische Anpassung)
Mehrstufen I/U-Ladekennlinie (I-Phase, U1-Phase, U2-Phase) Mehrstufen-Ladekennlinie (I/U Phase U1-U2 Phase)
verpolungs- und kurzschlusssicher durch elektronische Schutzschaltung verpolungs- und kurzschlusssicher durch elektronische Schutzschaltung
Stromverbrauch ca. 2W (Standby) bis max. 15W (max. Ladestrom) Stromverbrauch ca. 3,5W (Standby) bis max. 23W (max.Ladestrom)
6 LED-Anzeigen in 3 Farben für den Status: Laden bzw. Pflege/Fertig geladen/Entsulfatierung/Verpolt/Batterie defekt/Netz 5 LED-Leuchten für fünfstufige Kapazitätsanzeige in % und grafische Symbole

2 LED-Leuchten für die Anzeige der Ladespannung (6 V/12V)

4 LED-Leuchten für die Zustandsanzeige (Tiefentladen/Defekt/Verpolt/Fertig geladen)

4 LED-Leuchten zur Kennung der Grundfunktionen (Laden/Test/Erhalten/Pflege)

1 LED-Leuchte für Netzanschluss
  manuell umschaltbar zwischen 6 V und 12 V

Das größere Gerät bietet nicht nur zahlreiche Leuchtdioden mit Informationen zum Ladezustand sondern auch mehr Leistung im Bezug auf den Ladevorgang. Der höhere Ladestrom sollte die Ladezeit verkürzen.

Die relativ kleine Batterie meiner XJ 600 S war mit dem kleinen »Compact« schnell und zuverlässig geladen worden. Bei den Batterien der Suzuki und BMW musste ich jedoch feststellen, dass es doch deutlich länger angeschlossen bleiben muss.

Höherer Ladestrom und mehr Anzeigen
Höherer Ladestrom und mehr Anzeigen
Auch die Ausmaße sind größer als beim »Compact«
Auch die Ausmaße sind größer als beim »Compact«


Wie aussagekräftig die LED bezüglich des tatsächlichen Ladezustands sind kann ich nicht wirklich überprüfen. Aber es gibt eben das subjektive Gefühl »zu wissen was los ist«. Meistens habe ich die Batterie im ausgebauten Zustand ohnehin einfach über Nacht am Ladegerät hängen. Es schaltet sich automatisch vom Lademodus in den Erhaltungsmodus wenn die Elektronik erkennt »Batterie ist geladen«.

Stecker für DIN-Bordsteckdose
Stecker für DIN-Bordsteckdose
DIN-Bordsteckdose an der BMW R 1150 GS
DIN-Bordsteckdose an der BMW R 1150 GS


Wie schon beim »Compact« kann ich auch beim größeren ProCharger das von mir modifizierte Ladekabel verwenden. Einfach am verpolungssicheren Stecker die Kabel austauschen, schon wird mit dem größeren Ladegerät via DIN-Bordsteckdose die BMW geladen.

DIN-Bordsteckdose mit eingestecktem Stecker
DIN-Bordsteckdose mit eingestecktem Stecker
Saito ProCharger während des Ladevorgangs
Saito ProCharger während des Ladevorgangs


Der Neupreis vom Ladegerät liegt bei etwa 50 Euro. Dank diverser Rabattaktionen ist es aber auch häufig für 5 bis 10 Euro günstiger als Neugerät erhältlich. Ich habe inklusive Versand knapp 20 Euro bezahlt, kann mich also nicht beklagen.

Wie die Batterien im Jahr 2016 dann aussehen beziehungsweise wie sie den Winter überstanden haben werde ich dann berichten. Beide Batterien sind mir nicht bekannten Alters. Könnte also gut passieren das ihre Zeit irgendwann gekommen ist – hoffentlich ist das noch nicht so schnell der Fall.



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