Halstuch/Balaclava für Ausfahrten (nicht nur) an kälteren Tagen

Buff Cyclone mit Windstopper

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Als Reaktion auf meinen Beitrag zum »Schlauchschal« beziehungsweise »Multituch«[1] habe ich per E-Mail einen Tipp erhalten. Ich solle mir doch mal das »Buff Cyclone« anschauen. Ein doppellagiges Tuch aus Microfaser (Polyester) am einen Ende, mit Windstoppereinlage am anderen Ende. Dies sei »die perfekte Lösung für kalte Tage beziehungsweise Frühjahr und Herbst«.

Im offiziellen Onlineshop[2] wird das Cyclone mit dem Muster »Log Us« für rund 35 Euro angeboten. Bei anderen Anbietern findet man das gleiche Modell (und auch weitere Cyclone mit anderen Mustern) ab 25 Euro.


Mein Cyclone stammt aus dem Sonderangebot in einem Sportfachgeschäft. Obwohl draußen wahrlich noch genug Schnee liegt, wurden die »dickeren« Tücher von Buff schon deutlich reduziert. Das Resultat: Für 18 Euro statt den 35 Euro (Listenpreis) gehört mir jetzt das Buff mit eingearbeitetem Windstopper-Material.

HJC SY-MAX III und Buff Cyclone »Log Us«
HJC SY-MAX III und Buff Cyclone »Log Us«

Natürlich gibt es auch dezentere Muster oder den blau-schwarz-blauen Farbverlauf. Die schwarz-gelbe Variante passt aber – zumindest meiner Meinung nach – sehr gut zu meinem HJC SY-MAX III.

Wer lieber mit einem V2 um den Hals beziehungsweise den Kopf herumfahren will, sollte sich die Variante »Lie Cyclone« anschauen.


Neben der von Buff bekannten großen Auswahl beim Druck kann das »Cyclone« aufgrund seines Aufbaus punkten. Wie eingangs schon erwähnt, ist es nicht einfach nur ein Schlauchschal, sondern besteht aus unterschiedlichen Materialien, welche sinnvoll angebracht wurden. Während der Halsbereich mit dem mit Windstopper-Material bestehenden dunklen Teil des Tuchs geschützt wird, wird der doppellagig ausgeführte Teil mit Microfaser um Kopf oder eben Hals gelegt.

»Verpackung« des Cyclone von Buff
»Verpackung« des Cyclone von Buff
Erklärung des Aufbau des Tuchs auf der Rückseite
Erklärung des Aufbau des Tuchs auf der Rückseite


Anders als beim »Original Buff« hat man somit dank dem Teil mit Windstopper auch bei kälteren Temperaturen einen effektiven aber dennoch atmungsaktiven Schutz gegen den Fahrtwind. Durch den großzügigen Schnitt rutscht einem das Tuch auch nicht gleich aus dem Kragen wenn man den einen oder anderen Schulterblick durchgeführt hat.

Der dunkle Teil ist mit Windstopper-Material versehen
Der dunkle Teil ist mit Windstopper-Material versehen
Der bunte Teil ist doppellagige Mikrofaser
Der bunte Teil ist doppellagige Mikrofaser


Das Buff Cyclone ist deutlich größer als das Buff Original. Der dunkle Teil ist wie ein konvexes Viereck geschnitten. Somit gibt es einen etwas (ca. 40 mm) längeren Teil für die Vorderseite und das entsprechend kürzere Stück für den Nacken. Zur Orientierung kann beim Anziehen die Naht dienen, welche sich im Nacken befinden muss.

Auf dem Bild kann man den Größenunterschied deutlich erkennen. Das Cyclone Buff ist etwa 60 cm (bzw. 56 cm) lang und hat eine Breite von 25 cm (einfach gemessen). Der obere Teil aus doppellagiger Microfaser ist etwa 36 cm lang.

Buff Original (klein) auf dem Buff Cyclone
Buff Original (klein) auf dem Buff Cyclone

Natürlich hatte ich Bedenken ob die doppelte Schicht Mikrofaser nicht zu dick wird, wenn man das Tuch als Balaclava tragen will. Ich wurde positiv überrascht: Obwohl mehr Material zwischen Kopf und Helmpolster seinen Platz finden muss, war es auch nach etwa 30 Minuten kein Problem. Wobei das natürich sicherlich auch von Helm zu Helm unterschiedlich ausfallen wird.


Als ich den HJC SY-MAX III im Laden anprobiert hatte, hatte ich auch schon eine Sturmhaube auf. Wenn einem der Helm ohne Sturmhaube »saugend-schmatzend« passt, könnte es mit dem Tuch von Buff etwas knapp werden.

Wann ich den Helm beim aktuellen Wetter und ohne ein zugelassenes Motorrad (Saisonkennzeichen 03-11) testen konnte? Während ich die Bilder für den heutigen Beitrag bearbeitet habe, hatte ich einfach den Helm aufgesetzt. Bis zum ersten Test draußen auf der Straße muss ich noch mindestens bis zum kommenden Sonntag warten. Wobei sie für den 1. März auch wieder stärkere Schneefälle angesagt haben.

Buff Cyclone als Halstuch
Buff Cyclone als Halstuch
Buff Cyclone als Atemabweiser
Buff Cyclone als Atemabweiser


Natürlich kann auch das Buff Cylone wieder in diversen Arten getragen werden. Die »Mützenfunktion« habe ich einfach mal weggelassen, dafür die Varianten für die Fahrt auf dem Motorrad wieder fotografiert.

Als Halstuch, als »Atemabweiser« über der Nase oder eben als Balaclava – auch mit dem Buff Cyclone sind die nützlichen Varianten einfach und sicher umsetzbar. Meiner Meinung nach sogar noch besser als beim Original Buff.

Buff Cyclone als Balaclava
Buff Cyclone als Balaclava
Buff Cyclone als Kopftuch
Buff Cyclone als Kopftuch


Die zusätzlichen Zentimeter in Breite und Länge habe ich jedenfalls positiv wahrgenommen. Als »Kopftuch« getragen bleiben die (langen) Haare auch beim Absetzen vom Helm dort, wo sie bleiben sollen. Als Basis für den Balaclava-Modus dient das »Kopftuch« natürlich auch.

Als Balaclava im Klapphelm: Problemlos
Als Balaclava im Klapphelm: Problemlos

Somit ist es kein Problem beim Tankstopp mit Klapphelm dem Personal hinter dem Tresen durch Herunterziehen des Tuchs die Angst vor einem möglichem Überfall zu nehmen. Wobei... Wer würde schon mit einem doch »etwas« auffälligen da gelben Helm einen Überfall begehen? Nun ja... Höflicher ist es jedenfalls wenn man sein Gesicht zeigt.



In Kombination mit einem Klapphelm lässt sich natürlich das Tuch auch wieder sehr einfach über die Nase ziehen. Bei einem Integralhelm wird das nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen sein.

Kinnteil runterklappen, fertig
Kinnteil runterklappen, fertig
Passt farblich auch bei heruntergefahrenem Sonnenvisier
Passt farblich auch bei heruntergefahrenem Sonnenvisier


Sobald es das Wetter zulässt, kann ich auch noch eine Testfahrt mit Integralhelm als Blog-Beitrag nachreichen. Der Kopftuch-Modus wäre aber auch sicherlich beim Integralhelm möglich. Auf die Funktion als Atemabweiser muss man dann leider wohl verzichten oder aber ein wenig mehr Zeit (und spitze Finger) investieren um das Tuch (wieder) über die Nase ziehen zu können.



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