Topcase, Koffer, Gepäckrolle – oder doch lieber ein Rucksack?

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Gepäckrolle, Topcase, Koffer, Rucksack, Tasche oder doch nur ein Tankrucksack? Die Möglichkeiten Gepäck auf dem Motorrad zu transportieren sind vielfältig. Je nachdem wie viel Gepäck man mitnehmen will – oder muss – kann man auf die optimale Lösung zurückgreifen.

Der Zubehörhandel liefert ein nahezu unerschöpfliches Angebot zu den jeweiligen Produkten. Wer es ganz robust will, greift auf stabile Alukisten zurück. Diese sind häufig allerdings auch recht breit und schränken dann wieder die Mobilität beziehungsweise das Handling der Maschine ein.

Ausrangierte Munitionskiste aus Kunststoff
Ausrangierte Munitionskiste aus Kunststoff

Als schmale Alternative habe ich 2012 zwei ausrangierte Munitionskisten an die originalen Träger meiner Yamaha XJ 600 S gebaut. Die originalen Koffer von Yamaha (vom Erstbesitzer beim Kauf mitbestellt) waren mir einfach zu breit.

Begleitet haben mich die Kisten im Alltag und auch bei Touren.


Auf dem Weg zur Arbeit waren Turnschuhe, Hose und Kaputzensweater darin verstaut, bei Tagestouren fanden Getränke, Lebensmittel und anderer Kleinkram ihren Platz. In Kombination mit einem Topcase war genügend Platz für Touren über zwei Tage mit Übernachtung in einer Jugendherberge vorhanden.

Mit Munitionskiste am Reschensee: Yamaha XJ 600 S
Mit Munitionskiste am Reschensee: Yamaha XJ 600 S
Suzuki GSF 1200 mit Gepäckbrücke von Givi
Suzuki GSF 1200 mit Gepäckbrücke von Givi


Wer gar keine Koffer will, ist vermutlich mit einer Gepäckbrücke für ein (kleines) Topcase schon zufrieden. Wenn diese sich auch noch einigermaßen in die Linienführung vom Motorrad einschmiegt, sieht es dann ohne Topcase auch noch relativ ansprechend aus.

Wobei ein Topcase für viele ja noch immer ein absolutes No-Go ist. Aber es ist wirklich sehr, sehr praktisch. Wirklich!