Entfernen unerwünscher Aufkleber mit günstigen Mitteln

Neue Maschine – alte Sünden

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Wer sich ein gebrauchtes Mopped kauft kennt das: Der Vorbesitzer meint mit gezielt gesetzten Aufklebern den Wert des Fahrzeugs zu steigern. Wenn man selbst damit nicht so ganz einverstanden mit ist, dann wird das unter Umständen zum kleinen bis mittelschweren Problem.

Ich habe mir ein neues aber eben gebrauchtes Motorrad zugelegt, da ich mal neuen Wind unter meinen Flügeln für angebracht fand. Ich stieß bei meiner Suche auf eine fast originale Yamaha R1 RN04 aus dem Jahr 2000. Bis auf ein paar Sachen wie dem Lenkungsdämpfer und verschiedenen zusätzlichen Aufklebern war sie in originalen und tadellosen Zustand.

Als ich nun die Maschine zu Hause stehen hatte fiel mir direkt auf, das optisch irgendetwas nicht stimmt. Die Aufkleber waren es. Ich als Nichtraucher wollte nicht unbedingt mit einer »EAST«-Werbung herumfahren. Also Flugs im Internet nachgeschaut, wie die damalige R1 original aussah. Schon nach kurzer Suche fanden sich im direkten Vergleich insgesamt sieben Übeltäter, welche das Gesamtbild meiner R1 trübten.


Yamaha R1 mit zusätzlichen Werbeaufklebern. »Giussani« und »EAST« passen nicht ins Gesamtbild
Yamaha R1 mit zusätzlichen Werbeaufklebern. »Giussani« und »EAST« passen nicht ins Gesamtbild
Yamaha R1 ohne zusätzliche Werbeaufklebern. Ein »cleaner look« passt besser zum Motorrad
Yamaha R1 ohne zusätzliche Werbeaufklebern.
Ein »cleaner look« passt besser zum Motorrad


Also was tun? Nach dem Nachfragen in Foren und zusätzlicher Internetrecherche kamen die meisten Antworten mit folgenden Lösungen: Heißluftfön, Terpentin und Polieren. Da ich persönlich die Kombination aus Terpentin beziehungsweise Waschbenzin und Lack nicht so prickelnd finde, musste eine andere Lösung her.

Ich entsann mich einst Kleberückstände mit dem Daumen weggerubbelt zu haben. Funktioniert auch ganz gut, aber nach der Zeit wird der Daumen rot und so optimal ist die Variante dann auch nicht. Als ich dann letztendlich die erlösende Idee bekam.

Also auf zum Motorrad und – wie empfohlen – mit dem Heißluftfön die Aufkleber ganz langsam und vorsichtig erwärmt damit sich so viel Kleber wie irgend möglich lösen kann. Da aber meist der Kleber doch hartnäckiger ist, habe ich die Reste mit einem handelsüblichen weißen und vor allem neuen Radiergummi weggerubbelt.

Das Ergebnis: Die Aufkleber sind weg und es gab keine Kleberückstände, keine Schlieren, keine Lackbeschädigungen. Einfach danach mit einem feuchten Lappen nachwischen und die Sache ist sauber.


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