Nach den 14 Nachweisen im Mai habe ich im Juni noch einmal 15 Nachweise nachgelegt. Ebenfalls alle an einem Tag »erfahren«. Bei schönstem Wetter wurde es beim Anhalten am rechten Bein ein wenig warm,
der Lüfter der Wasserkühlung schiebt im Stand die warme Luft merklich auf das rechte Bein.
Vielleicht sollte ich
die Tour künftig schon etwas früher im Jahr fahren? Wenn noch ein wenig Schnee am Straßenrand liegt? Hatte ich auch schon mal im Programm, da war die Maschine aber noch Öl-Luft-gekühlt und von Abwärme hatte ich nicht
sonderlich viel spüren können.
Zurück zur einzigen Tour im Juni, gefahren am 3. Juni. Da hätte doch auch noch mehr kommen können? Ja, da hätte mehr drin sein sollen. Aber es fehlte einfach die Zeit. 😕
Die »kleine« Tagestour im Allgäu mit dem Pfänder als Höhepunkt und danach wieder zurück heimwärts gehört mit zu den Highlights meiner jährlichen Passknackerrunden. Die Tour an einem Freitag zu fahren birgt gewisse Risiken, denn dann ist
häufig auch touristisch einiges geboten. Insbesondere dann, wenn es so ein traumhaft schönes Wetter ist, wie es heute war. Den ganzen Tag über nur ein paar vereinzelte Wolken, ansonsten blauer Himmel mit strahlendem Sonnenschein. Da muss man auch auf den Flüssigkeitshaushalt achten, später mehr dazu.
Die Tiger schnurrte zunächst auf der A7 bis kurz vor dem ersten Nachweis, zum Glück war die vielbefahrene Autobahn heute zumindest dann staufrei, als ich auf ihr unterwegs war. 😎
Ich hatte Glück, denn kaum war ich von der A7 runter, ebbte der Verkehr ab. Fast überall auf den Nebenstraßen konnte ich gemütlich fahren und war auch niemandem im Weg.
Die Wärme der Sonne wird bei der Tiger 800 durch die Abwärme auf primär das rechte Beine ergänzt. Deutlich spürbar bei langsamer Fahrt im Stadtverkehr – und beim Anhalten an Nachweispunkten.
Wie eingangs erwähnt stand ich hier auch schon mit schmelzendem Schnee am Straßenrand. Das war dann wieder auf die andere Art nicht so angenehm. 😎
Schon vor einigen Jahren habe ich einen alten Zeltbeutel der deutschen Bundeswehr in Verbindung mit einem elastischen Gepäcknetz zu einem »Transportbeutel für diverse Dinge« umfunktioniert.
Heute war er wieder mit dabei, damit die Mineralwasserflasche sich nicht auf Autobahn oder Landstraße plötzlich selbständig macht und auf der Straße landet.
Weder optisch ansprechend noch wasserdicht, aber sehr günstig und sehr funktional. 😉
Der Platz, den die Flasche nicht im Tankrucksack einnimmt, bleibt dann für andere Dinge übrig, wie beispielsweise dem in Österreich obligatorischen Verbandspäckchen.
Ich habe vermutlich bei jedem zweiten Nachweispunkt den einen oder anderen Schluck aus der Flasche genommen, daher waren die mitgeführten 0,7 Liter auch irgendwann aufgebraucht.
Zwischendurch hatte ich ja auch noch meine Spaziergänge um wieder Panoramen zu erstellen. Da bekommt man auch Durst. 😉
Für einen Schluck Mineralwasser aus der Flasche ist der von mir gewählte Nachweispunkt für Sulzberg (Österreich) nicht ideal. Der Verkehr ist hier aber in der Regel so schwach, dass ein Panoramabild immer möglich ist.
Immerhin findet man in Österreich noch eine »5« nach der »1«, wenn man zur Zapfpistole greift. Ich bin die Strecke heute ein wenig anders gefahren als in den früheren Jahren. So kam ich in den Genuss einer relativ günstigen Tankfüllung in Langen bei Bregenz. 14,55 Liter für 23,27 Euro, welche ich problemlos mit meiner Visa Debitkarte bezahlen konnte. Bargeld hätte ich auch dabei gehabt, aber wenn es auch mit Plastik geht, bezahle ich lieber so.
Ein klein wenig Basiswissen zum Benzinangebot in Österreich. Das frühere »Normalbenzin« (91 Oktan) wurde in Österreich schrittweise bis Ende 2010 von den meisten Tankstellen aus dem Sortiment genommen.
Die Zapfsäulen blieben natürlich stehen und waren dann entweder nicht mehr verfügbar oder wurden für »Superbenzin« (95 Oktan) genutzt.
Die Preisschilder sind häufig noch immer existent, die Preise in der Regel gleich ausgewiesen oder »Normal« beziehungsweise »Benzin« hat keine Angabe mehr.
An den Zapfsäulen gibt es häufig als einzige Sorte nur noch »Superbenzin«, was auch entsprechend an den Säulen deklariert ist.
Bereits seit 2008 stellten große Ketten wie BP den Verkauf von »Normalbenzin« aufgrund der geringen Nachfrage ein. Seitdem ist »Super« (95 Oktan) der Standardkraftstoff, wobei seit diesem Jahr im April 2023 laut Pressemeldungen auch in Österreich zunehmend E10 angeboten wird. Die Bezeichnung an den Säulen, an denen beide Varianten mit 95 Oktan verfügbar sind: »Super 95 E5« und »Super 95 E10«. Wer kein E10 tanken will wenn es kein »Super 95 E5« gibt, muss zu »Super 98 (E5)« greifen.
Gesehen habe ich es auf meiner Tour im Juni nirgendwo in Österreich, ich war auch nicht allzuviel auf österreichischem Grund und Boden unterwegs. Der Preisunterschied soll – anders als in Deutschland – auch nur einen Cent betragen, da es in Österreich keine Förderung durch Steuervergünstigung gibt.
Erstaunlich ruhig, erstaunlich leer. Das hatte ich auch schon anders erlebt.
Aber lieber so als anders, so konnte ich in aller Ruhe mein Bild am Nachweispunkt erstellen.
Bergab gilt auf dem Pfänder 40 km/h als Höchstgeschwindigkeit. Stellenweise sollte man auch etwas gemütlicher unterwegs sein. Ich hatte heute das zweifelhafte Vergnügen wieder einen touristischen Dosentreiber vor mir zu haben.
Selbst im 1. Gang mit Motorbremse war ich zu schnell. 🙄
Ich habe einfach einen Zwischenstopp eingelegt und dem zweispurigen Gefährt einen Vorsprung gegönnt. 😉
Ich habe mal eine alternative Route auf Google Maps berechnen lassen. Von Sulzberg (Vorarlberg) über Langen bei Bregenz zum Pfänder hinauf und dann zum Nachweispunkt »Möggers-Weienried«. Dann würde ich überhaupt nicht durch Bregenz fahren müssen.
Etwa 50 Minuten für die etwa 30 km von Sulzberg nach Möggers-Weienried. Das muss ich mir dann mal im Jahr 2024 genauer anschauen. 😊
Etiche Insekten haben auf der heutigen Tagestour leider dran glauben müssen. »Terminierung oder Termination (von lateinisch terminare ›begrenzen‹, ›beendigen‹)« im Sinne von »Flug terminiert« war das Schicksal von den geflügelten Zeitgenossen. Ihr jähes Ende fanden Sie auf der Tiger und natürlich auch wieder auf dem Helm[1].
Das feuchte Stück Küchenrolle mit einem Tropfen Spülmittel bekommt das wieder weg. Einfach ein paar Minuten einwirken lassen, dann passt das wieder.
Durch die Einschläge hat im Laufe der Nutzung allerdings das HJC-Logo schon ziemlich gelitten. Die Ausbrüche am Schriftzug und dem Oval erkläre ich mir jedenfalls so.
Bei den Barkbusters trage ich vor der Fahrt beziehungsweise nach der Reinigung immer eine dünne Schicht Silikonspray auf. Dies erleichtert die Reinigung nach den Fahrten auch immer merklich. Zumindest kommt es mir so vor. 😉
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| Datum: | 30.06.2023 |
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