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Noch einmal Sonnenschein rund sechs Wochen vor dem Jahresende

Bodensee und oberes Donautal

Home » Unterwegs » Passknacker

Der November läd noch einmal zu einer Tagestour ein. Durch den coronabedingten Ausfall einiger Wochen im Jahr 2020 stehen noch ein paar Touren aus, welche ich sonst deutlich früher im Jahr zu fahren pflege.

Die Runde um den Bodensee ist dieses Jahr komplett ausgefallen und ich befürchte, dass es auch nichts mehr damit werden kann. Österreich diskutiert schon wieder über einen Lockdown ab nächster Woche, in Bayern gilt seit dem 23. Oktober 2020 die Corona-Testpflicht für Pendler.

Auf offiziellen österreichischen Websites erfährt man die Kosten für die unterschiedlichen Tests: PCR-Test 115 Euro, Antigen-Schnelltest 30 Euro und IgG-Antikörpertest (ELISA) ebenfalls 30 Euro. Diese und andere Informationen bekommt man noch bevor man die (tages)aktuelle Regelung für Durchreisende auf den Seiten entdecken kann. Muss man (also ich)) ausgerechnet dann von Deutschland via Österreich durch die Schweiz fahren? Wohl eher nicht.

Heute bin ich daher in Deutschland geblieben und habe die Tour nachgefahren, welch ich schon 2017 gefahren bin: via Höchsten zum Knopfmacherfelsen[1]. Auch schön. Insbesondere dann, wenn das Wetter wirklich bis zum Ende mitspielt.

Beim Zusammenpacken am Nachweispunkt »Rotheidlen«
Beim Zusammenpacken am Nachweispunkt »Rotheidlen«

Start der Passknackerstrecke am Nachweispunkt »Rotheidlen«. Anfahrt via Ravemsburg, weiter zum nächsten Nachweispunkt »Gehrensberg« ebenfalls wieder durch Ravensburg hindurch. Es ist in den Städten deutlich weniger los als an den Ausflugszielen.

Kein Wunder, schließlich gibt es nur noch den Tagestourismus. In Deutschland darf nirgendwo zu touristischen Zwecken übernachtet werden. Also fahren alle irgendwo hin, schauen sich gemeinsam (hoffentlich mit genügend Abstand zueinander) irgendetwas an und fahren dann wieder nach Hause.

Also so wie ich es auch mache. Allerdings parke ich am Gehrensberg nicht wie andere mit einem geländegängigen Fahrzeug den Acker zu weil die regulären Parkplätze noch vor 12 Uhr bereits völlig überfüllt sind.

Am Nachweispunkt »Gehrensberg«
Am Nachweispunkt »Gehrensberg«

Viel zu sehen vom Bodensee ist ohnehin nicht. Während man die Alpen auf der schweizerischen Seite erkennen kann, liegt der See selbst wie um diese Jahreszeit üblich weiter im Dunst. Da macht ein Besuch am Seeufer zumindest vormittags mal so gar keinen Sinn. Ob man viel vom Aussichtsturm aus erkennen kann? Vermutlich auch nicht mehr als ich in dem Foto festhalten konnte.

Der Bodensee ist nicht zu sehen
Der Bodensee ist nicht zu sehen

Irgendwo vor den sich mäßig gut erkennbar am Horizont abzeichnenden Alpen befindet sich unter dem Nebelmeer der Bodensee. Wer einen Ausflug ans Ufer macht, der sieht vermutlich nicht viel vom See – und auch nichts von den Alpen.

Deeplink Reflexionen

Wie schlägt sich das neue Navi bei strahlendem Sonnenschein? So lange man von Ost nach West fährt und dabei die Sonne vom Süden her leuchtet, klappt es recht gut. Die wie an einer Perlenschnur aufgezogenen drei Nachweispunkte liegen zwar nahezu perfekt in einer Linie von Ost nach West, jedoch sorgen die zahlreichen Kurven dazwischen auch für wechselnden Sonneneinfall auf dem Display vom Navi.

Blick auf das neue Navi
Blick auf das neue Navi

So lange die Sonne nicht direkt auf das Display scheint, ist alles in bester Ordnung. Das leuchtstarke Display ist gut abzulesen.

Noch ein weiteres Bild mit der gleichen Ausleuchtung, diesmal aber eher die Perspektive, welche ich als Fahrer unterwegs habe.

Auch bei strahlendem Sonnenschein gut ablesbar...
Auch bei strahlendem Sonnenschein gut ablesbar...

Das Bild wird der Realität aber nicht ganz gerecht. Während sich die kleine Kamera im Schmarrnfon wieder an die Lichtverhältnisse automatisch angepasst hat, sieht das menschliche Auge mehr. In der Realität erscheint das Display heller als es auf dem Bild zu sehen ist.

Gleiches gilt bei der folgenden Aufnahme mit direkter Sonneneinstrahlung auf dem Display.

...außer es ist wirklich direkt angeleuchtet
...außer es ist wirklich direkt angeleuchtet

Auf dem Höchsten hatte ich die Tiger so geparkt, dass die Sonne etwa im 30°-Winkel auf das Display trifft. Was haben wir noch mal in der Schule gelernt? Richtig: Eintrittswinkel ist gleich Austrittswinkel. Daher sieht man auf dem Bild theoretisch das, was man auch mit dem Auge sehen sollte. Tatsächlich sieht man aber trotzdem noch ein klein wenig mehr – aber ehrlich gesagt trotzdem nicht genug.

Mit ein klein wenig Schatten geht es aber schon wieder
Mit ein klein wenig Schatten geht es aber schon wieder

Ein klein wenig Schatten auf das Display geworfen, schon ist es wieder sehr gut ablesbar.

Was aber amzumerken bleibt: So wie es auf dem Bild oben aussieht, also sehr schlecht ablesbar, so sieht mein PKW-Navi in der Tasche regelmäßig aus wenn die Sonne schräg auftrifft. Ich sehe nur die mich in kleinem Maße blendende Reflexion auf der Plastikfolie über dem Display vom PKW-Navi. Da ist die Lösung mit dem eingeschränkt wasserdichten, neuen Navi doch deutlich besser.

Heute war es auch dank dem angelöteten Stecker direkt mit der Bordsteckdose verbunden. Somit kein Ausfall nach zwei Stunden wie bei der letzten Tour.

Deeplink Es geht weiter

Nach der differenzierten Betrachtung des Navigationsgeräts, der Reflexionen und ein wenig Philosophie über Navitaschenplastikfolienreflexionen geht die Fahrt weiter.

Auch der Parkplatz auf dem Höchsten war sehr gut besucht. Direkt am Kunstwerk war dank einiger dort abgestellter Straßenbauutensilien aber genügend Platz für ein Motorrad.

Ein Spaziergang zum Aussichtspunkt am Höchsten hätte sich nicht gelohnt. Der Bodensee lag noch immer genau so wie schon bei meinem Stopp am Gehrensberg im Dunst. Also lieber weiter nach Heiligenberg zum nächsten Nachweispunkt.

Detail auf dem Höchsten
Detail auf dem Höchsten

In Heiligenberg kämpfte die kleine Kamera wieder mit dem Sonnenschein. Panoramablick über den Bodensee? Siehe Gehrensberg und Höchsten.

Am Nachweispunkt »Heiligenberg«
Am Nachweispunkt »Heiligenberg«

Panoramen sind also nicht wirklich möglich gewesen. Außer man sucht sich andere Motive für das Panorama. Statt am Nachweispunkt »Hohenbodman« gegen die auch um 12 Uhr mittags tiefstehende Sonne zu fotograpixeln habe ich einfach den Blick in Richtung Norden festgehalten.

Panorama am Nachweispunkt »Hohenbodman«
Panorama am Nachweispunkt »Hohenbodman«

Wer im Sommer hier vorbeikommt, kann den Bodensee anschauen und fotograpixeln. Entweder vom Spielplatz aus oder vom Aussichtsturm aus.

Deeplink Kurvenreiche Fahrt neben Feldern

»Straße ohne Namen nähe Owingen« – es ist immer gut wenn man weiß wo man ist.

Gerne weise ich in meinen Berichten zu meinen Tagestouren darauf hin, dass man dank der Punkt-zu-Punkt-Navigation immer wieder solche kleinen Straßen entdeckt. Mal sind sie mehr, mal weniger kurvenreich. Wobei sie auch nicht zum Knieschleifen einladen sondern eher um sich die Landschaft anschauen zu können. Ich greife dafür einfach mal den etablierten Begriff »Entschleuningen« auf.

Daher bietet sich das Pässeknacken nicht nur für Reiseenduros an sondern auch für kleinere Maschinen. Auch 125er können hier von Punkt zu Punkt fahren und sind vermutlich nicht sonderlich viel langsamer als so manche Maschine mit mehr Kubikzentimetern Hubraum.

Ganz so kurvenreich sieht es im Navi nicht aus?
Ganz so kurvenreich sieht es im Navi nicht aus?

Was man neben der bevorstehenden Hofdurchfahrt so sehen kann ist auf dem Panorama festgehalten. Abgeerntete Felder, grüne Wiesen, mehr oder weniger Laub tragende Bäume und der blaue Himmel.

Wenn schon kein Seepanorama, dann wenigstens ein Ackerpanorama
Wenn schon kein Seepanorama, dann wenigstens ein Ackerpanorama

Vom Nachweispunkt »Hohenbodman« kommt man recht zügig über die schmalen oder auch breiteren Straßen zum Nachweispunkt »Buchheimer Hans«. Ehemals Kirchturm, jetzt nur noch Aussichtsturm (mit Friedhof drumherum).

Am Nachweispunkt »Buchheimer Hans«
Am Nachweispunkt »Buchheimer Hans«

Ob ich den ganzen Tag mit Warnweste gefahren bin? Ja, bin ich. Total uncool aber maximal auffällig. Also erfülle ich eigentlich die gleichen Kriterien der »loud pipes save lifes«-Fraktion. Nur eben leiser.

Schwarze Maschine, schwarze Bekleidung, schwarzer Helm und dazu dann das Spiel aus Licht und Schatten auf den Landstraßen wenn die Sonne durch die laublosen Äste bricht – seine Unsichtbarkeit lässt sich da kaum noch steigern.

Tagfahrlicht oder bei strahlendem Sonnenschein aktivierte Nebelscheinwerfer sieht man nur von vorne, nicht aber von Hinten oder der Seite.

Darum fahre ich in gelb in der Gegend herum. Alleine war ich damit auch nicht, denn der größte Teil der anderen Motorradfahrer und -innen trug auch Warnwesten. Zumindest die, die ich gesehen habe.

Lieber gelb als unsichtbar
Lieber gelb als unsichtbar

Vor komischen Problemen schützt aber auch eine Warnweste nicht. Der ebenfalls mit gelber Weste bekleidete GS-Fahrer wird sich über mich kurz vor der kurvenreichen Strecke nach Beuron hinab gewundert haben.

Schließlich wurde ich langsamer, schüttelte mehrfach den Kopf und fuhr keine saubere Linie. Der Anlass dafür war ein Niesanfall. Na, zumindest wurde ich dabei nicht übersehen.

»Regnen verboten!«
»Regnen verboten!«

Regnen ist übrigens verboten. Zumindest steht das auf dem Schild am Parkplatz zum Knopfmacherfelsen. Da jedes Schild seine eigene Geschichte hat wird wohl auch hier wieder ein unschöner Anlass zum Aufstellen der Schilder geführt haben.

Deeplink Ein Navi steigt aus

Jetzt habe ich das neue Navi bislang stets gelobt, aber offensichtlich ist nicht nur auf den Straßen Schatten wo Licht ist.

Die Strecke zur Knopfmacher Gaststätte kenne ich auswendig. Seit über 10 Jahren bin ich jedes Jahr einmal hier – zumindest fällt mir gerade nicht ein Jahr ein in dem ich es nicht war? Das Navi habe ich daher nicht wirklich gebraucht. Es hatte sich auch noch in Buchheim dazu entschlossen einfach keine Satelliten mehr zu finden und mir wilde Eskapaden abseits der Straßen unterstellt.

Das Navi steigt aus
Das Navi steigt aus

Am Knopfmacherfelsen angekommen, überprüfte ich den Empfang der GPS-Signale. Angeblich gibt es bei Beuron nur noch drei Satelliten – obwohl man oben auf einem Hügel im Wald steht.

Nur noch drei Satelliten werden gefunden
Nur noch drei Satelliten werden gefunden

Ein Neustart von iGO mit neuer Zieleingabe für den nächsten Nachweispunkt brachte keinen Erfolg. Nun, auch für den nächsten Nachweispunkt brauche ich kein Navi. Also einfach mal losfahren und schauen ob sich noch ein paar weitere Satelliten als Signalgeber empfangen lassen?

Dabei stehe ich eigentlich auf einem Hügel im Wald?
Dabei stehe ich eigentlich auf einem Hügel im Wald?

Einige Minuten später. Offensichtlich gibt es nicht mehr Satelliten in der Ecke?

Weiterfahren war auch keine Lösung
Weiterfahren war auch keine Lösung

Dabei stehe ich schon am nächsten Nachweispunkt meiner Tour.

Ich stehe schon am nächsten Nachweispunkt
Ich stehe schon am nächsten Nachweispunkt

»Have you tried turning it off and on again?« – noch nicht, bin gerade dabei.

Ausschalten, Einschalten – läuft wieder
Ausschalten, Einschalten – läuft wieder

Der Neustart war erfolgreich und offensichtlich notwendig. Wieso die Hardware (oder Software?) keine neuen Satelliten mehr gefunden hat lässt sich nicht herausfinden. Aber wenn ein Neustart des kompletten Geräts dann die Lösung bringt ist es auch okay.

Deeplink Heimwärts

Zur bereits angesprochenen Tour von 2017 hätten noch zwei weitere Nachweise gehört. Ich wollte aber in jedem Fall vor 16 Uhr daheim ankommen. Nicht das es so läuft wie vor zwei Wochen, als ich den Sonnenuntergang in einem Tunnel vom mittleren Ring in München versäumt habe.

Daher heute nur neun Nachweise und eine Rückfahrt im Sonnenschein statt bei Mondlicht.

Am Nachweispunkt »Stetten am kalten Markt«
Am Nachweispunkt »Stetten am kalten Markt«

Wie schön die Sonne einem dann noch leuchtet konnte ich wunderbar auf dem Panorama einfangen. Die Temperaturen waren trotz des Sonnenscheins laut den Anzeigen der Apotheken und Banken am Straßenrand nicht über 14°C. Da weiß man die Griffheizung zu schätzen.

Panorama mit Blickrichtung Süden am letzten Nachweispunkt für heute
Panorama mit Blickrichtung Süden am letzten Nachweispunkt für heute

Das nervöse Warnlicht war schon wieder aktiv. Bis ganz nach Hause hätte es sowieso nicht gereicht. Zum Glück tauchte am rechten Straßenrand eine Automatentankstelle auf. Ranfahren, im Sonnenschein den Tank zu einem relativ günstigen Kurs von 1,129 Euro pro Liter E10 auffüllen und dann noch einen Schluck aus der mitgeführten Wasserflasche nehmen.

Kilometerstand beim Tankstopp
Kilometerstand beim Tankstopp

Ist doch wirklich schön so eine Tankstellenidylle? Wobei mir bei der verkleinerten Version vom Panoramabild auffällt wie unsichtbar die schwarze Tiger eben ist. Da wären wir dann schon wieder beim Thema »sichtbar bleiben bei Licht und Schatten«.

Wer sieht die Tiger auf den ersten Blicka auf dem Bild? Wer würde sie schneller finden wenn ich mit teil-gelbem Helm und gelber Warnweste drauf sitzen würde?

Tankstellenidylle im Panoramaformat
Tankstellenidylle im Panoramaformat

Der Tank ist noch immer gut voll, die kleine Uhr oben links hat noch immer Sommerzeit und ich bin daheim angekommen. 15:xx Uhr sagt die richtig laufende Uhr im Navi, die Borduhr sollte ich also trotz allem mal ein klein wenig genauer einstellen.

75 Kilometer später: Wieder daheim
75 Kilometer später: Wieder daheim

Wer um kurz vor 16 Uhr heimkommt, der braucht noch keine Fertigpizza. Daher – ausnahmsweise – mal kein entsprechendes Bild.

Wie geht es in den nächsten Tagen und Wochen weiter? Mal abgesehen davon, dass das Wetter irgendwann mal deutlich machen wird »es ist Winter« und die Tage bis zum 21. Dezember weiter kürzer werden bleibt offen, wo man noch hinfahren kann. Tagestouren werden vielleicht noch ein, zwei oder drei Stück möglich sein. Ich gebe mich da nicht wirklich irgendwelchen Illusionen hin.

Die westliche Schwäbische Alb habe ich noch nicht abgefahren in diesem Jahr. Vielleicht ergibt sich da ja noch mal was. Die Bodenseerunde kann ich getrost abhaken. Dafür reichen die Sonnenstunden nicht mehr aus und den halben Tag gegen die tiefstehende Sonne anzufahren weckt auch keine großen Gelüste. Zudem ist fraglich wie es mit den Grenzen zu den Nachbarländern weitergehen wird.

In der kommenden Woche soll es (abgesehen vom morgentlichen Nebel) bis Mittwoch noch mal schönes Wetter geben. Aber da bin ich beim Arbeiten. Mal sehen was das nächste Wochenende zu bieten hat.



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Datum: 14.11.2020
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