Auch wenn es nur wenige Längengrade sind, die Sonne geht früher auf (und auch früher unter) als man es sonst gewohnt ist. Okay, ich bin sowieso rund eine Stunde zu spät dran als ich die Vorhänge in meinem Zimmer zur Seite ziehe, aber das tut nichts zur Sache.
Ich greife zum Smartphone und schaue nach wie es mit der Wettervorhersage heute aussieht. Na, das ist jetzt aber nicht so wie ich mir das vorgestellt habe: Bis 17 Uhr soll das Wetter noch halten, danach wird's feucht von oben.
Ich habe es aber nicht eilig. Noch eineinhalb Stunden bis zum Frühstück. Also noch mal umdrehen und auf's andere Ohr legen? Klappt nicht mehr wirklich da ich auch sonst um 6 Uhr aufstehe.
Soviel zu »ich bin im Urlaub und schlafe auch mal aus«.
Bis zum Nachweispunkt »Pass Griessen« war ich ohne Hilfe vom Navigationsgerät unterwegs. Nicht weil es nicht wollte, ich hatte es gar nicht eingeschaltet. Den Weg kenne ich schon relativ sicher und daher habe ich mich mal wieder auf das »Fahren nach Straßenschildern« besonnen.
Die Hinfahrt hatte jedoch eine Unterbrechung: Wegen Straßenarbeiten war ein Kreisverkehr regelrecht abgeriegelt. Rund 5 Minuten stehen und warten. Also Motor aus und zwischendurch grübeln ob man nicht doch den Fotoapparat kurz aus dem Tankrucksack nehmen sollte? Ne, nachher winkt der einen genau dann in den Kreisverkehr hinein und man hält den Verkehr auf. Es sollte nicht das letzte Mal sein das ich wegen Straßenarbeiten heute eine zusätzliche Pause einlegen musste.
In Saalfelden-Leogang ist einer dieser netten Bankomaten. Einfach mit dem Motorrad bis auf wenige Meter an den Automaten heranfahren, Geld ziehen und weiterfahren. Warum gibt es soetwas in Deutschland so gut wie gar nicht?
Alternativ kann man auch in vielen Tankstellen Geld abheben. Einfach nach dem grün-blauen »B« schauen, welches außen am Gebäude prangt oder mit Hinweisschildern schon einige 100 Meter vor dem Erreichen angekündigt wird.
Eigentilch war es nicht zwingend notwendig, aber bei 1,134 Euro pro Liter Super 95 konnte ich nicht anders und habe einfach mal den Tank der BMW wieder aufgefüllt. Für das leibliche Wohl und gegen den Durst unterwegs kam noch eine Flasche gekühlter Almdudler mit ins Gepäck (auf dem Bild steht er noch auf der Gepäckbrücke).
Das Wetter bereitete mir noch immer etwas Kopfzerbrechen. So lange die Wolken dicht bleiben, ist alles in bester Ordnung. Ja, die Jacke der zweiteiligen Regenkombi hatte ich – wie schon letztes Jahr – mit dabei. Aber aus purem Optimismus in meinem Zimmer liegen gelassen.
Zaudern hilft nicht. Einfach weiterfahren, nicht weiter grübeln. Wird schon schiefgehen.
Überraschung am Filzensattel: Nach über drei Jahren Bauzeit ist die Straße nun tatsächlich fast fertig.
Wenn sie jetzt noch die Markierungen anbringen wäre es perfekt. Die Warnschilder stehen noch immer mit dran, Baufahrzeuge waren heute jedoch keine mehr zu sehen.
Der von mir bei der Anfahrt überholte Betonmischer holte mich nicht mehr ein. Vermutlich ist er zu einer der anderen zahlreichen Baustellen gefahren? Insgesamt war der Verkehr am heutigen Dienstag erfreulich wenig. Nur wenige Motorradfahrer hatten sich heraus gewagt. Vermutlich wegen dem stark bewölkten Himmel? Dafür gab es wieder Radfahrer – mit und ohne Akku am Rahmen.
Wie schon anderswo von mir bemerkt und angemerkt: Radfaher sind teilweise wirklich schlimm. Da ist man auf über 1'200 Metern unterwegs und es begegnen einem durchgeschwitzte Personen, welche sonst vermutlich nie hier fahren würden. Nein, damit meine ich nicht die Rennradfahrer mit ihren Trikots und mindestens drei Getränkeflaschen am Rahmen und auf dem Rücken.
Ich meine die Fraktion der akkuunterstützten Radfahrer, welche dort landen, wo sie mit reiner Muskelkraft vermutlich nie hinkommen würden. Diese fahren dann leider teilweise zu dritt nebeneinander und schneiden auch Kurven um die Akkureserven vermutlich schonen und die Reichweite somit maximieren zu können?
Bitte liebe Akkuurlaubsradler, wenn ihr unbedingt nebeneinander fahren müsst weil ihr ratschen wollt und dies auch mit möglichst wenig Muskelkraft abgehen soll: Fahrt zum nächsten Jahrmarkt/Volksfest. Dort findet ihr entsprechende Möglichkeiten in Form von einem Kinderkarussell. Dort dürft ihr dann paarweise nebeneinander fahren und es kommt euch nicht ein Motorrad entgegen oder kann euch nicht mal mit dem notwendigen Sicherheitsabstand überholen da ihr ⅔ der gesamten Fahrbahn benötigt. Danke.
Nicht wegen der elektrifizierten Radfahrer sondern wegen dem auch sonst zahlreich vorhandenen Verkehr habe ich am Dientner Sattel nicht gewendet sondern die BMW so hingestellt, wie es auch auf dem Passknackernachweisbild zu sehen ist: Rechts neben der Fahrbahn.
Wenn man dort einige Minuten verweilt kommt doch einiges an Fahrzeugen durch. Sowohl LKW wie auch PKW. Obligatorisch ist natürlich auch das eine oder andere Wohnmobilgespann. Jedoch nur ein einziges Motorrad. Der Fahrer der Maschine grüßte dafür umso freudiger, er hatte wohl heute auch nicht viele Motorradfahrer erblickt?
Oder es war – mal wieder – der komische Anblick von mir: Den Fotoapparat in der rechten Hand, die Plastikkarte mit dem Passknackernachweisposter in der linken Hand während ich auf einem Hang herumkraxle.
Nun denn, also alles wieder einpacken und weiterfahren. Diesmal jedoch weiter die 164 in Richtung Bischofshofen, über 17 km auf etwa 550 Höhenmeter hinab. Ich fuhr nicht alleine, wir waren ein Dreierteam. Gerade als ich losgefahren bin, hatte ich auch schon einen weißen Sprinter und einen blauen Passat hinter mir. Dies war mir irgendwie zu stressig, also einfach an einer Bushaltestelle kurz rechts ranfahren und die beiden vorbeigelassen.
Tja, so langsam war ich dann wohl doch nicht, ich blieb gut an den beiden ehemaligen Hintermännern dran. Während der Fahrer des Sprinters wohl ortsansässig war und – wie ich – kaum die Bremsen betätigen musste, war der recht nervös geführte blaue Passat laut Kennzeichen aus Deutschland. Immer sehr knapp hinten auf dem Sprinter aufgefahren und fast ausnahmslos mit leuchtenden Bremsleuchten.
Dies ging nach vier, fünf Kilometern wohl dem Fahrer des Sprinters dermaßen auf die Nerven, dass er das gleiche Manöver machte wie ich zuvor: An einer Bushaltestelle rechts kurz rausfahren und gleich wieder einscheren.
Long story short: Mit dem Sprinter hinter mir ging es irgendwie entspannter als zuvor weiter und der blaue Passat entfernte sich von unserer kleinen Zweiergruppe – und der Gestank von heißgelaufenen Bremsen war auch aus meiner Nase verschwunden.
Auf dem Weg zum Nachweispunkt »Pass Lueg« schloss sich dann wieder ein Kreis. Vor rund vier Jahren[1] bin ich hier mit meiner gelb-roten Yamaha XJ 600 S schon mal gestanden. Damals wusste ich noch nichts von den Passknackern, sonst hätte ich die Großglockner-Hochalpenstraße samt »Pass Lueg« schon längst einmal als Nachweis erbracht.
Damals hatte ich jedoch kein wirklich gutes Bild hinbekommen (trotz DSLR). Dafür habe ich heute dann mal an der Brücke über den Zufluss in die Salzach (Name mir leider nicht bekannt) gleich zwei Bilder geschossen. Das erste Bild könnte ja beinahe aus einer doppelseitigen Anzeige für »Freude am Fahren« stammen?
Am Nachweispunkt »Pass Lueg« kann in den relativ großen Parkplatz aus beiden Fahrtrichtungen ein- und ausgefahren werden. Also eigentlich alles super? Na ja, auch wenn alles frei ist steht natürlich ein einziger PKW auf dem Platz – ein Smart. Dieser steht dann gleich so geschickt, dass das Nachweisbild nicht ganz optimal wird.
Aber egal, Motorrad samt Kennzeichen und das Passschild sind mit drauf. Als Nachweis also einwandfrei (wenn auch optisch nicht ganz so ansprechend ).
Als kleiner Exkurs zwischendurch: Ja, ich nutze den »streetline Hip Bag 2«[2] tatsächlich als Transportmöglichkeit für das obligatorische Verbandkissen in Österreich. Allerdings funktioniert das nicht mit jeder meiner Jacken, bei der Mohawk von Polo rutscht sie immer recht weit runter (und ich kann sie nicht in den vorhandenen Gurt integrieren da dieser nicht umläuft). Aber man kann einfach den Gurt vom »Hip Bag 2« entfernen und schon hat man eine wasserdichte Tasche, welche man mit den seitlich platzierten Verschlüssen vom Rollverschluss auch am Gepäcknetz befestigen kann. So rutscht nichts, wackelt nichts und ist für eine eventuelle Verkehrskontrolle auch gleich griffbereit.
Weiter ging es ohne jegliche Verkehrskontrolle. Vorbei an der Eni Tankstelle in Golling an der Salzach, bei welcher ich damals – wenn ich mich nicht irre – meine XJ 600 S vollgetankt hatte. Jedoch ging es heute nicht weiter über Salzburg sondern schon viel, viel früher zurück nach Deutschland.
Via Hallein nach Berchtesgaden und in den Rostwald zwecks Bildernachweis. 50 Minuten für etwa 34 km (Durchschnittsgeschwindigkeit somit knapp über 40 km/h – trotz Autobahnetappe).
Hier war ich bisher noch nicht unterwegs, aber mein Ziel war heute auch neue Wege zu entdecken und nicht wieder gleiche Straßen hin und zurück zu fahren. Auf der Obersalzbergstraße bot sich dann auch die Möglichkeit ein Panorama zu erstellen. Mit blau-weißem Himmel hätte es natürlich ansprechender ausgesehen, aber mehr gab das Wetter heute einfach nicht her.
Das letzte Mal war ich hier im November 2015 bei meiner Jahresabschlusstour. 2016 hatte ich den Nachweis wegen schlechtem Wetter ausgelassen, mein Navi hat mich natürlich zielsicher zum Nachweis geführt. Ich wurde von ein paar mutmaßlichen Touristen skeptisch beäugt, wer fotografiert schon Schilder statt der Landschaft?
Für kurze Zeit hatte ich drei Begleitfahrzeuge, PKW aus Berlin. Diese hatten wohl ein ähnliches Problem wie der oben erwähnte blaue Passat: Viel zu häufig leuchteten die Bremslichter und ich hatte schon wieder den Gestank von überanspruchten Bremsen in der Nase.
Auf dem Weg zum Nachweispunkt »Hochschwarzeck« war es aber auch nicht einfach: Mehrere Viehgitter und freilaufendes Nutzvieh neben und teilweise auf der Straße, da können die Bremsen schon mal heiß werden (wenn man sie ständig betätigt).
Unspektakulär: Der Nachweis am »Schwarzbachwachtsattel«. Ich war darüber verwundert wie wenig dort heute los war. Keine Motorräder, nur drei PKW (diesmal nicht aus Berlin) hinter mir. Allerdings ist die B 305 bei Bischofswiesen-Engedey aktuell gespert (vom 18.4.17 bis zum morgigen 24.5.17). Da werden wohl viele Ausweichstrecken fahren und sind mir daher nicht begegnet?
Nun stand ich vor der Entscheidung noch die Nachweispunkte »Jochberg« und »Hochberg« (kurz vor Traunstein) anzufahren oder auf »Nummer Sicher« zu gehen und lieber gleich via Steinpass zum »Masererpass« zu fahren. Ich entschloss mich auf die beiden Nachweise zu verzichten – wegen der unsicheren Wetterlage.
Rückblickend eine Fehlentscheidung, ich hätte noch genügend Zeit für die beiden Nachweise gehabt.
Nicht zuletzt wegen eines erneuten Zwangsaufenthalts wegen Fahrbahnarbeiten war ich rund eine Stunde unterwegs. Wäre ich die Nachweispunkte »Jochberg« und »Hochberg« angefahren hätte es wohl kaum länger gedauert. Hinterher ist man bekanntlich immer (oder zumindest meistens) klüger.
Am »Steinpass« oxidiert das alte Passschild weiter in der Kurve vor sich hin. Das schicke, neue Schild hatte ich links (eigentlich ja rechts) liegen gelassen. Vielleicht hat sich ja bis nächstes Jahr jemand dem Schild angenommen und es erneuert?
An der BP Tankstelle in Unken habe ich nicht getankt, sie aber trotzdem dieses Jahr auf einem Bild festgehalten. Neben dem ehemaligen Zollamtsgebäude wird die früher für Kontrollen dienende Fläche nun zum Tanken und Rasten verwendet.
Der Nachweis am »Masererpass« war eigentlich wieder problemlos – wären da nicht die bereits erwähnten elektrifizierten Fahrräder und ihre todesmutigen, den Verkehrsregeln trotzenden ReiterInnen.
Zwischen Kaltenbach (Österreich) und Reit im Winkl (Deutschland) war es auf dem eigentlich schön zu fahrenden kurvenreichen Straßenstück im Tal der Lofer jedenfalls wieder mal grenzwertig wie dort mit den Fahrrädern gefahren wurde. Wird wohl nicht mehr lange dauern bis es die ersten »1%er Pedelec-Clubs« geben wird?
Kurz vor Klobenstein – wie schon im letzten Jahr – dann ein paar wenige Tropfen auf Visier und Motorrad. Kein Drama, war wohl nur der dezente Hinweis, das ich bis 17 Uhr besser in der Unterkunft sein sollte wenn ich nicht nass werden möchte.
Auf dem Weg vom »Klobenstein« zur »Huberhöhe / Gasteig« überraschte mich mein Navigationsgerät. Eigentlich gibt es die Straße schon länger, dieses Jahr führte mich mein »neues« Navi jedoch über die 176 und nicht über die L39 – welche zudem rund vier Kilometer länger ist wie ich daheim beim Nachforschen feststellen konnte.
Die etwa 17 Kilometer lange Strecke wird recht optimistisch vom Navigationsgerät mit einer Fahrtdauer von 20 Minuten angegeben. Ich habe fünf Minuten länger gebraucht. Zum einen wegen einem recht unschlüssigen, ortsunkundigen Wohnmobil (laut Siegel der Zulassungsstelle irgendwo in NRW), welches ein Überholen gekonnt mehrfach verhinderte. Zudem scheint die Straße bei den ortskundigen Besitzern von allradgetriebenen Fahrzeugen sehr beliebt zu sein. Was einem da recht flott auf der mehrfach geflickten Fahrbahn entgegenkommt... Ich hoffe die passen gut auf die »Akkuradler« auf!
Vom Nachweis »Huberhöhe / Gasteig« aus gab es nur noch eine Richtung zu fahren: Richtung Westen zur Unterkunft, zur Dusche und zum Abendessen.
Der zwischendurch noch eingelegte Tankstopp war nicht zwingend notwendig, erleichtert mir dann aber morgen meine recht kurz ausfallende Tour. Auf der muss ich dann nicht tanken und habe somit zumindest einmal weniger das Theater mit der Gepäckrolle, welche ein Aufsteigen auf die R 1150 GS – zumindest für mich – deutlich erschwert. Ich bleibe gerne mit dem Fuß an der Rolle hängen. Sieht nicht nur unelegant aus, ist auch recht nervig.
Das Tagesziel habe ich nicht erreicht, dafür war ich dann etwa 30–40 Minuten früher daheim (grob geschätzt). Was ich heute schon beschließen musste: Morgen fallen noch mal drei Nachweise weg. Hatte mich schon gewundert wieso dieses Jahr noch niemand den »Pass Thurn« als Nachweis erbracht hat. Tja, bei der Hinfahrt zum »Pass Griessen« konnte ich schon die Hinweisschilder wegen der Baustellen auf dem Weg zum »Pass Thurn« studieren.
Dort bin ich schon letztes Jahr recht lange gestanden, dass werde ich mir morgen nicht wieder antun. Somit fallen weg: »Pass Thurn« und die beiden Nachweise am »Gerlospass«.
Die Entscheidung dazu fiel nach dem Duschen und beim Schreiben der Notizen für den heutigen Bericht.
Ja, schon wieder dieses haarige Etwas. Wird noch öfters hier im Blog zu sehen sein, schließlich fährt der Bart ja immer mit der BMW mit. An was ich mich orientiere? Nehmen wir doch einfach mal Musiker zwecks Definition. Gary Holt wäre okay, jedoch geht die Farbe seit knapp einem Jahr stark in Richtung Tom Araya.
Keine Vergleiche mit Papa Schlumpf in den Kommentaren, bitte! Der ist ständig blau, trägt nur rote Handtücher auf dem Kopf und hat eine farblich zum Handtuch abgestimmte lange Unterhose an. Außerdem hat er meines Wissens gar kein Motorrad!
Die Bilder vom Essen habe ich heute bleiben gelassen. Die Digicam blieb oben im Zimmer, trotzdem hat der Grillteller nach Suppe und Rindercarpaggio mit Balsamico wie nicht anders erwartet sehr, sehr gut geschmeckt. Bei den Getränken habe ich mich etwas zurückgehalten. Daher fällt die Rechnung heute günstiger aus.
Grund war wohl der eine Liter Almdudler, welchen ich unterwegs gekauft hatte. Damit war der Durst erst einmal gelöscht – zumal ich den Rest davon noch auf dem Zimmer ausgetrunken habe. Wo ich gerade wieder bei »unterwegs« angekommen bin. Ich reiche noch kurz nach wie ich Geld abhebe und wieso ich im Ausland keine Gebühren bezahlen muss: Dank ING-DiBa.
Ich habe hier in meinem Blog schon mal ein paar Zeilen dazu geschrieben, einfach den dazugehörigen Beitrag[3] aufrufen.
Die »OXMOX Moneybox« aka »Querscheingeldbörse« ist mittlerweile auch schon drei Jahre alt. Ursprünglich zur Nutzung auf dem Motorrad angeschafft (wegen der praktischen Fächer) ist sie nun schon seit über zwei Jahren täglich im Gebrauch. Nicht über die Farbe und den Druck wundern, das war mir damals egal. Die nächste wird dann ein wenig »maskuliner« – versprochen. Aber noch hält sie und hat damit die sonst von mir verwendeten »Biker Geldbörsen« mit Kette dran bezüglich Haltbarkeit schon übertroffen.
Aber ich wollte nicht zum Ausklang meines Tagesberichts über Geldbörsen schwadronieren sondern gehe noch auf einen anderen Aspekt ein: Wohin mit den Motorradklamotten?
Normalerweise lege ich Jacke und Hose einfach auf den Boden. Die teilweise in manchen Hotels (und Jugendherbergen) vorhandenen Bügelchen halten niemals das Gewicht einer Motorradjacke aus. Anders in meiner Unterkunft: Holzbügel mit stabilem Haken dran. Dann kann man die Jacke auch schon mal aufhängen.
Die Hose liegt dennoch auf dem Boden, aber das macht ihr nichts. Da ich nur wenige Tropfen Regen abbekommen habe, musste sie auch nicht im Bad übernachten. Das wäre noch die Alternative wenn der Regen einen eiskalt erwischt: Motorradhose irgendwie so in der Duschkabine platzieren, dass das Wasser zwischen Membran und Deckmaterial herauslaufen kann ohne das dabei das Futter sich vollsaugen kann. Zum Glück musste ich hierfür keine Experimente machen (kenne sie aber von der heimischen Badewanne nur zu gut... ).
Nach dem vollständigen Konsum des leckeren, alkoholfreien Weizens noch ein kurzer Fußmarsch runter zum Stellplatz der Maschine. Wieder habe ich vergessen direkt nach der Ankunft ein Bild vom Tacho zu machen. Für die Statistikfreunde: Heute hat mich die BMW R 1150 GS 311 Kilometer in etwa 6,5 Stunden gebracht.
Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 47 km/h (inklusive Pausen gerechnet. Nicht wirklich schnell? Nun ja, Bilder machen, zwei Mal Tanken und dann auch noch mehrmals im Stau wegen Baustellen stehen – das senkt den Schnitt eben entsprechend.
Ich könnte flotter unterwegs sein? Vielleicht. Aber ich bin im Urlaub und nicht auf der Flucht.
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Datum: | 23.05.2017 |
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