Rund 220 Kilometer »Regenteststrecke« für die Bekleidung

Erste längere Strecke 2013 – komplett im Regen

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Ganz großes Kino: Da bei meinem knapp 18 Jahre alten Audi A4 (B5) hinten links der Bremssattel so vergammelt ist das nur noch ein Austausch hilft, steht mein Audi nun erst einmal. Der Defekt hat sich gestern beim Zurückstellen des Kolbens herausgestellt. Während der Kolben hinten links einfach mit dem passenden Rücksteller zurückgeschraubt werden konnte, klemmte es an der rechten Seite. Diagnose: Schrott.

Die Folge davon war, dass ich heute nun zwangsläufig die rund 220 km zum Arbeitsplatz mit dem Motorrad zurücklegen musste. Das Wetter macht die Fahrt zu einer Teststrecke für die gebraucht gekaufte Mohawk Kombi, welche erst gestern den Lederbesatz mit Lederbalsam[1] behandelt bekommen hat.

Na toll: Heute muss ich fahren und es regnet
Na toll: Heute muss ich fahren und es regnet

Etwa 2 Stunden vor der Abfahrt ein Blick auf die Terrasse. Frustriert sehe ich das Resultat der letzten 30 Minuten.

Nach einem starken Schauer steht das Wasser auf den Waschbetonplatten und die noch immer zahlreich vom Himmel fallenden Tropfen hinterlassen ihre Ringe in den Pfützen.


Das Ladegerät[2] hatte ich schon vor dem Schauer an die Bordsteckdose[3] anschließen und so die Batterie nachladen. Abgesehen vom unfreundlichen Wetter war somit alles klar für die Fahrt über die Autobahn in den Süden.

Seit dem 1. April wartet sie auf mich
Seit dem 1. April wartet sie auf mich
Erst heute wurde die »Diva« wieder ausgepackt
Erst heute wurde die »Diva« wieder ausgepackt


Die gute, alte Abdeckplane von Hein Gericke mit dem Motiv beziehungsweise Dessin »Dolly« erfüllt auch nach der Winterpause noch ihren Zweck. Die Diva ist relativ gut vor Staub, Dreck und Wasser geschützt. Blütenstaub findet jedoch immer seinen weg und so war die XJ 600 S auf der Sitzbank von einem gelben Schleier bedeckt.

Was die Plane so abhält kann man an ihr gut erkennen. Die Rückstände vom Sand aus dem nahegelegenen Sandkasten und sonstigem Dreck aus der Luft haben sich nach und nach angesammelt und verklumpen zu einer Schicht aus vielen kleinen Punkten.

Warum Abdeckplanen? Darum!
Warum Abdeckplanen? Darum!
Kurz vor der Abfahrt – relativ trocken
Kurz vor der Abfahrt – relativ trocken


Unter der Plane hat sie die letzten 4 Wochen verbringen müssen. Also runter mit der Plane, rein in die Kombi und rauf auf die Sitzbank. Tja... Und hinein in diverse Arten von Niederschlägen. Leichter Regen, stärkerer Regen und ganz kurz auch mal gar kein Regen.

Ein Testergebnis bezüglich der Mohawk MVS-1 und wie sich sich bei Regen schlägt gefällig? Kein Problem. Die Jacke ist 100%ig dicht. Es kam kein Wasser irgendwo rein, auch am Kragen kein Problem. Die Hosenbeine sind der Jacke ebenbürtig. Trotz dem fast permanenten Dauerfeuer von Regentropfen bleibt alles dicht und trocken.

Beim Tanken in Oberbayern (Reischenhart)
Beim Tanken in Oberbayern (Reischenhart)

Aber unangenehm wurde es dann doch. Denn am Reißverschluss der Hose ist eine nicht ganz unerhebliche Menge an Wasser in den Schritt gelaufen. In Folge dessen waren mein T-Shirt und die Unterbuxe nass und eins ist ganz sicher: Es war bei den aktuellen Temperaturen sicherlich kein Schweiß, andere Körper­flüssigkeiten scheiden auch definitiv aus!


Da ich den Reißverschluss bei einem Schneider habe tauschen lassen – der Originale war defekt –, ist dabei wohl die Membran beschädigt worden.

Nun denn... So stand ich dann rund 220 km beziehungsweise knapp über drei Stunden später an einer Tankstelle. Abstellen, Absteigen – und dabei feststellen, dass es für das erste Mal wohl etwas zu viel war. Meine Knochen sind noch nicht wieder daran gewöhnt so lange auf einer Sitzbank zu sitzen.

Aber das ändert sich ja jetzt dann hoffentlich wenn auch das Wetter mitspielt. Ab nächster Woche soll's ja wieder besser werden. Ich glaube ganz fest daran.

Das ich für rund 220 km über 3 Stunden benötigt habe hat einen einfachen Grund. Ich war (zumindest meiner Meinung anch) taktisch klug unterwegs. Fast die ganze Strecke konnte ich auf der Autobahn gemütlich einem einem Gespann, bestehen aus PKW und Wohnwagen, folgen. Daher war ich nur mit etwa 80–100 km/h unterwegs. Es hat sich nur zwei Mal jemand zwischen mich und den Wohnwagen gesetzt.

1,599 Euro pro Liter (Abzüglich 1 Cent Rabatt)
1,599 Euro pro Liter (Abzüglich 1 Cent Rabatt)

Normalerweise fährt ja auch niemand freiwillig auf einer 3-spurig ausgebauten Autobahn hinter einem Wohnwagen her?

Die Kraftstoffkosten waren heute übrigens beinahe mit denen im Oktober letzten Jahres identisch: 1,599 Euro pro Liter Super E10. Da macht Tanken nicht wirklich Spaß.


Wie auch immer. Nächsten Freitag geht es schon wieder die gleiche Strecke wieder zurück. Ich hoffe dann auf trockenes Wetter und somit auch auf einen trockenen Schritt...



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