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Auch die GSF 1200 darf jetzt überwintern

Saisonende: Der letzte Tag (wegen dem Saisonkennzeichen)

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Die Suzuki GSF 1200 folgt mit etwas Verzögerung der Yamaha XJ 600 S ins Winterquartier[1]. Ich hatte die Hoffnung gehegt, zumindest noch den einen oder anderen Tag in der Garage schrauben zu können.

Ein Ölwechsel vor der Winterpause hätte noch erledigt werden können. Oder ich hätte noch die Leitungen des McCoi Kettenölers schöner verlegen können. Auch die Montage des Hitzeschutzblechs, welches ich bestellt habe, stand auf meiner to-do-Liste.

Allerdings fiel dieses Jahr der November dann größtenteils doch so aus wie man es von ihm erwartet: Kalt, nass und zu allem Überfluss auch noch beides in Kombination. Da ich über keine beheizte Garage verfüge, mussten die Arbeiten dann erst einmal auf's nächste Jahr verschoben werden. Dann auch im Winterquartier steht die GSF 1200 in einem unbeheizten Raum.

1,9°C? Das wird eine frische Fahrt
1,9°C? Das wird eine frische Fahrt
Grob gereinigt und teilweise konserviert
Grob gereinigt und teilweise konserviert

Im Gegensatz zur Fahrt mit der XJ 600 S ins Winterquartier, wollte es heute nicht wirklich wärmer werden. Auch am Nachmittag konnte ich mir aussuchen ob ich dem Internet glaube (2,1°C) oder dem Funkthermometer beziehungsweise dessem Außenfühler (1,9°C). So oder so: Angenehmes Motorradwetter sieht anders aus.

Zudem waren die Straßen schon wieder vom letzten Niederschlag feucht und sie wollten auch nicht abtrocknen. Also war das Putzen größtenteils für die sprichwörtliche Katz' und schon nach wenigen Kilometern war die GSF 1200 eingesaut.

Schon nach wenigen Kilometern wieder eingesaut
Schon nach wenigen Kilometern wieder eingesaut

Auf dem Bild rechts mag sie gar nicht mal so schlimm verspritzt aussehen, aber gerade am Hinterrad und Kettenschutz waren dank der großzügigen Baustellenlandschaft in Ulm und Neu-Ulm diverse Proben vom Erdreich, welche von den LKW aus den Baustellen auf die Straße herausgeschleppt wurden, vorhanden. Dabei war wenige Tage zuvor alles gesäubert und konserviert worden.


Aber daran ich bin ja selber schuld. Hätte ich nicht bis zum allerletzten Moment gewartet (Saisonkennzeichen 04-11), wäre sie vor ein paar Tagen nicht so eingesaut am Winterquartier angekommen.

Um noch einmal auf das Hitzeschutzblech zurückzukommen: Wenn ich die GSF 1200 abstelle, muss ich sie rückwärts eine Abfahrt hinunterrollen lassen. Dabei komme ich mit dem rechten Bein beziehungsweise dem Stiefel oder der Hose immer wieder kurz an das Verbindungsrohr zwischen Sammler und Endschalldämpfer.

Bei Leder macht das nichts aus, aber ich will nicht den Selbstversuch mit meiner Textilhose machen müssen.

Hier soll das Hitzeschutzblech montiert werden
Hier soll das Hitzeschutzblech montiert werden
Mangels Topcase mit Tankrucksack unterwegs
Mangels Topcase mit Tankrucksack unterwegs

Weil ich derzeit ohne Gepäckbrücke und somit auch ohne Topcase herumfahre, hatte ich keinen Platz für Gepäck. Die Digitalkamera mit dem Ministativ sollte aber trotzdem irgendwo hin. Außerdem das Werkzeug für den Ausbau der Batterie. Also habe ich kurzerhand den guten, alten Tankrucksack abgestaubt und auf den Tank gepackt.

Ich weiß übrigens nicht wieso ich an einer Ampel wartend skeptisch von ein paar Passanten angeschaut wurde. Ob es daran lag, dass beim heutigen Wetter sonst keine Motorradfahrer unterwegs waren? Oder ob sie sich gefragt haben was ich Großartiges vorhabe und dafür einen Tankrucksack brauche? Oder war es die Gesamterscheinung inklusive mit dickem Pulli ausgefüllter, warmer Textiljacke?

Ausgebaut: Die Batterie kommt mit nach Hause
Ausgebaut: Die Batterie kommt mit nach Hause
Blick von oben ins Batteriefach
Blick von oben ins Batteriefach

Nachdem die Bandit in die Position rangiert war, in welcher sie bis zum 1. April nun warten muss, kam auch der Schraubendreher aus dem Tankrucksack zum Einsatz.

Aufgrund der Relaisschaltung muss ich insgesamt drei Schrauben öffnen um die Batterie ausbauen zu können. Das hatte ich ja schon mal beiläufig im Beitrag zur Relaisschaltung[2] erwähnt. Aber das stört auch nicht weiter und nimmt nur wenige zusätzliche Sekunden in Anspruch. Im Frühjahr werde ich wohl auch noch einen Lappen mitnehmen. Denn bevor ich die Batterie wieder einbaue, sollte das Fach auch mal gesäubert werden.

Yuasa YTX12-BS
Yuasa YTX12-BS
Produktionsdatum »0412«
Produktionsdatum »0412«

Der vorletzte Besitzer hat der GSF 1200 noch eine neue Yuasa »YTX12-BS« spendiert. Die Rechnung dafür lag den Unterlagen für die Maschine bei. Unschwer kann man am Aufkleber das Produktionsdatum mit Frühjahr 2012 herleiten. Ob die »04« für die Produktionswoche oder für den Monat steht? Wenn jemand eine Yuasa mit Aufkleber »1312« haben sollte: Bitte melden. Dann weiß ich es.

Putzen könnte ich sie auch in der Winterpause
Putzen könnte ich sie auch in der Winterpause
Größenvergleich: CBTX9-BS vs. YTX12-BS
Größenvergleich: CBTX9-BS vs. YTX12-BS

Jetzt stehen zwei Batterien in der Garage und werden gelegentlich ans Ladegerät[3] gehängt. Die kleinere der beiden Batterien gehört übrigens in die Yamaha XJ 600 S.

Abschließend als kleine Information am Rande: »CBTX9-BS« ist die Bezeichnung von France Equipment und vom Format her identisch mit einer (Yuasa) »YTX9-BS« oder (GS) »GTX9-BS« und weiteren Modellen mit anderen Herstellerbezeichnungen.



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Datum: 30.11.2013
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