Heute vor einem Jahr war es soweit: Die XJ 600 S mit der extravaganten Lackierung stand schon ein paar Tage bei mir, aber die Ummeldung war mangels übermittelter eVB-Nummer (elektronische Versicherungsbestätigung) noch nicht möglich. Schuld daran war wohl, dass der neue Besitzer meiner YBR 125 eben diese nicht ganz so flink umgemeldet hatte wie es meine Versicherung gerne gehabt hätte.
Immerhin: Irgendwann waren dann alle Unterlagen komplett, das Wunschkennzeichen schon länger reserviert und bis auf die fast schon obligatorischen Besonderheiten auf der Zulassungsstelle – welche irgendwie immer weniger zu wissen scheinen was aktuell zulässig ist und was nicht – konnte das neue Nummernschild an die XJ 600 S montiert werden.
Was ist im letzten Jahr so passiert? Neben den notwendigen Reparaturarbeiten und Rostausbesserungsmaßnahmen hat sie beispielsweise auch noch andere Blinker erhalten, die [Munitionskisten] wurden dauerhaft als Kofferersatz montiert](/1/120116/Munitionskiste_als_Koffer_am_Motorrad) und zuletzt bekam sie auch noch Sturzpads von GSG. Rund 5'500 km konnte ich sie seit dem Kauf auch bewegen.
Gerne wären es noch ein paar 1'000 km mehr gewesen, aber wegen meiner Arbeitszeiten komme ich leider nicht dazu. Wenn andere nach ihrem Feierabend noch gemütlich die Landstraßen befahren können, bin ich noch bis spät in die Nacht beim Arbeiten. 😕
Inzwischen ist sie – abgesehen von der Lackierung 🙄 – so wie ich sie mir gewünscht habe: Es stehen keine Reparaturen mehr an. Die Bremsbeläge für vorne liegen auch schon bereit und eigentlich könnte jetzt der Sommer und eine schöne Tour kommen.
Blöderweise habe ich den Sommer schon größtenteils verplant. Und bei meinem Glück sind die beiden Wochen in denen ich frei habe bestimmt wieder verregnet. 🙄
Einige hatten mir prophezeit ich würde die »Papageien-XJ« spätestens nach einem Jahr verkaufen. Also bis jetzt habe ich das nicht vor. 😊 Inzwischen sind aber auch rund 700 Euro an Material und Arbeitszeit in die Maschine geflossen. Der Reifen und der Wechsel der Simmerringe an der Gabel waren dabei die teuersten Aktionen. Scottoiler und Sturzpads waren zwar nicht ganz so kostenintensiv, aber es läppert sich eben zusammen.
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