Mein erstes neues Smartphone und meine erste Erfahrung mit MediaMarkt Onlinebestellungen

Schmarrnfon-Upgrade (mit Abholung)

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Ich war shoppen. Online-Shoppen – mit eigener Abholung in einer Filiale. Ich wollte einfach mal ausprobieren wie gut oder weniger gut das funktioniert. Der Anlass dies mal ausprobieren zu können war der Kauf von einem neuen Smart­phone (oder wie ich immer wieder gerne schreibe »Schmarrnfon«).

Wer meine Beiträge verfolgt hat vermutlich schon gemerkt das ich lieber mit meinem (nicht allzu) alten Motorola Barren­mobil­telefon ganz zufrieden bin da sich die Nutzung von einem Telefon bei mir primär auf das Telefonieren beschränkt.

Mein erstes neu gekauftes Smartphone
Mein erstes neu gekauftes Smartphone
Selbstabholung nach Onlinebestellung
Selbstabholung nach Onlinebestellung


Warum ich mir jetzt doch ein nagelneues Nokia 5[1] gegönnt habe? Nun, mein vor einigen Jahren gebraucht gekauftes Samsung Galaxy SIII ist nicht mehr ganz so fit. Es wird – rein subjektiv natürlich – immer langsamer, bekommt keine wichtigen Updates mehr und krabbelt daher mit Android 4 als Unterbau herum.

Das Nokia 5 wird mit Android 7 aka »Nougat« ausgeliefert und soll sogar noch ein Update auf Android 9 aka »Pie« erhalten können[2]. Ein Termin für dieses Update ist jedoch noch nicht konkret benannt worden. Aktuell erhält es ein Update auf Android 8 aka »Oreo«.

Bevor ich noch weiter auf das Gerät eingehe jedoch meine Erfahrung mit der Onlinebestellung bei MediaMarkt (via eBay). Angeblich in 1–2 Tagen abholbereit habe ich es vergangene Woche bestellt. Die Information das es abholbereit sei kam per SMS – nach vier Tagen. Da war ich dann aber nicht mehr in direkter Nähe von dem MediaMarkt an den ich das gute Stück habe liefern lassen.

Ich hätte auch kostenfreien Versand wählen können. Aber ich wollte ja die Selbstabholung testen (weil ich sonst wahrscheinlich sowieso wieder nur einen Abholschein im Briefkasten gehabt hätte). Nun denn: Wer es nicht weit zu einem MediaMarkt hat und immer wieder daran vorbeifährt, der wird mit der Selbstabholung eventuell glücklicher als ich.

Nun aber thematisch zurück zum kleinen Tausendsassa, welcher eigentlich gar nicht mehr so klein ist.

»Originalverpackt« – da macht Auspacken Spaß
»Originalverpackt« – da macht Auspacken Spaß
Der Lieferumfang des Nokia 5
Der Lieferumfang des Nokia 5


Nokia ist nicht mehr Nokia. Nokia ist HMD Global und das Nokia 5 wird von Foxconn produziert. Alle Klarheiten beseitigt? Spielt ja eigentlich auch fast keine Rolle, in Fernost wird sowieso wohl nahezu alles zusammengebaut, ansonsten wären die Preise gar nicht möglich.

Für das Nokia 5, dessen Nachfolger Nokia 5.1 schon bestellt werden kann, habe ich übrigens 115 Euro bezahlt. Dafür bekommt man ein im Vergleich zum ehemaligen Topmodell Samsung Galaxy SIII (2012 vorgestellt, also ein 6 Jahre alter »Schmarrnfon-Opa«) ein deutlich schnelleres, etwas größeres und für meine Zwecke hoffentlich völlig ausreichendes Gerät, welches für mich noch immer mehr Computer als Telefon ist. Aber das ist nur meine Meinung.

Für was ich es verwenden will? Genau so wie mein Samsung bisher: Um am Abend mal nach meinen Mails schauen zu können ohne dafür den PC einschalten zu müssen. Unterwegs mit dem Auto eventuell mal als Navi-Ersatz und um bequem die eine oder andere SMS schreiben zu können. Weiterhin soll die Kamera mir einige Passknackernachweise fotograpixeln und ich bin auch schon gespannt wie sich die Panoramafunktion so schlägt.

Täglich in der Hosentasche mit dabei wird es bei mir wohl kaum sein. Das darf mein Motorola WX395 erleben beziehungsweise erledigen. Das passt auch viel besser in die Hosentasche hinein.

SanDisk 32 GB Micro-SD
SanDisk 32 GB Micro-SD
Eine Schutzhülle von Mumbi
Eine Schutzhülle von Mumbi


Damit die Bilder auch genügend Platz haben kam für 10,98 Euro noch eine 32 GB fassende Micro-SD-Karte von SanDisk[3] dazu (welche das Nokia 5 prompt als »zu langsam« angemeckert hat ). Damit die kupferfarbene Metallverkleidung möglichst lange schön bleibt gab es auch noch eine Silikonhülle von Mumbi[[cite:4}] für 6,94 Euro mit dazu. Farbe der Hülle: Nicht ganz opak aber getönt. Dann »sticht« das Kupfer nicht ganz so ins Auge.

Natürlich ebenfalls für das Nokia 5
Natürlich ebenfalls für das Nokia 5
Was ist wohl in dem Briefumschlag?
Was ist wohl in dem Briefumschlag?


Die andere Seite soll auch lange schön bleiben, also musste auch noch ein Displayschutz her. Es gibt diverse Varianten vom »Panzerglas«, die Bewertungen sind allerdings eher negativ. Der Grund ist schnell gefunden: Die abgerundeten Kanten des Nokia 5 mögen ja schön aussehen und auch handschmeichlerische Eigenschaften haben. Allerdings sitzt dann keine Panzerglas-Schutzvariante so richtig schön drauf. Außer man macht sie deutlich kleiner als das Display eigentlich ist.

Ich habe daher einfach zu einer dünnen Klebefolie gegriffen. Der 6-er Pack der Folie von Mumbi[5] ist mit 3,99 Euro auch recht günstig.

6 Schutzfolien für das Display
6 Schutzfolien für das Display
Nokia 5 (kupfer) mit Schutzhülle
Nokia 5 (kupfer) mit Schutzhülle


Muss es gleich ein 6er-Pack sein? Nun ja, der erste Klebeversuch war super: Die Aussparungen passten perfekt, keine Blasen zwischen Display und Folie – außer an der Stelle auf welche eine Wimper gefallen war.

Die zweite Klebefolie wurde dann wimpernfrei aufgeklebt und bleibt nun dort auch hoffentlich für lange Zeit.

Wie gut die Qualität der Bilder der Hauptkamera sind wird sich in ein paar Wochen zeigen. Dann war ich sicherlich schon ein paar Mal mit dem Nokia 5 mit der BMW unterwegs und habe sie ausgiebig getestet. Bei den ersten Testberichten zum Nokia 5 wurde die Qualität der Aufnahmen bemängelt. Mit dem Update der Software soll dies nun behoben worden sein. Es sei also kein hardwareseitiges Problem sondern die Software sei schuld an der schlechten Qualität gewesen.

Eine schöne Überleitung zum Thema »Update«. Direkt nach dem Einschalten habe ich das Nokia 5 mit dem WLAN verbunden. Rund 1,8 GB wollte das Nokia 5 anschließend herunterladen – das Update auf Android 8.1. Brav, natürlich darfst du das alles herunterladen.

Kaum eingeschaltet, schon ein Upgrade
Kaum eingeschaltet, schon ein Upgrade
Bestätigung der Bestellung der Nano-SIM
Bestätigung der Bestellung der Nano-SIM


Was noch nicht funktioniert: Telefonieren. Ist ja auch nicht so wichtig bei einem Telefon, oder?

Der Grund: Ich bin schon sehr lange bei Smartmobil[6]. Damals war es noch nicht üblich das man die derzeit üblichen »3-in-1«-SIM-Karten bekommt. In meinem Samsung Galaxy SIII steckt noch eine Micro-SIM, welche nicht zum Verkleinern auf Nano-SIM vorgesehen ist. Eigentlich gibt es die ja sogar schon seit 2014 wie ich nach kurzer Suche im Web herausfinden konnte.

Also habe ich den Kontakt mit Smartmobil gesucht. Auch hier ein Novum: Ich habe zum ersten Mal einen dieser »Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?«-Chats auf der Website von Smartmobil ausprobiert. Das Resultat: Ich erhalte kostenfrei eine Nano-SIM zugeschickt (oder eben so eine 3-in-1-SIM und darf dann selber die Nano-SIM daraus basteln).

Das nächste Update zickt etwas
Das nächste Update zickt etwas
Android 8.1 ist installiert
Android 8.1 ist installiert


Das nächste Sicherheitsupdate nach dem großen Sicherheitsupdate (Versionsupgrade) wollte sich heute Abend dann erst einmal nicht installieren lassen. Keine Serververbindung? Na, wird bei nächster Gelegenheit sicherlich klappen.

Wenn das Wetter am Wochenende mitspielt kann ich mit dem Nokia 5 schon das eine oder andere Bild machen. Also einfach Ausschau halten. Eine Passknackerrunde wird es aber nicht werden, das geht jetzt wohl definitiv nur noch mit Übernachtungen da die Ziele mittlerweile definitiv zu weit entfernt für eine Tagestour mit vielen, vielen Nachweisen liegen.



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